Auf zur zweiten Runde: ARD-Programmprämien in Köln verliehen – Zahlreiche Entwicklungsverträge versprechen spannendes Programm in allen Genres





Die ARD hat heute in Köln zum zweiten Mal die ARD-Programmprämien
in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro an erfolgreiche TV-Produzentinnen
und Produzenten verliehen.

Grundlage ist die ARD-Selbstverpflichtung “Eckpunkte 2.0”, die
2016 neue Grundsätze für die Zusammenarbeit mit den deutschen Film-
und Fernsehproduzenten geschaffen hat. Ein Bestandteil dieses Papiers
ist das Leistungsmodell, das hochwertige und erfolgreiche Arbeiten
der Produktionsfirmen für die ARD honoriert. Dabei werden besondere
qualitative Leistungen, die sich in herausragenden und
prestigeträchtigen Preisen und Nominierungen einer Produktion
niederschlagen und in intensiven programmlichen Nutzungen in der ARD
zum Ausdruck kommen, nach einem Punktemodell bewertet und kumuliert.

“Mit den Programmprämien unterstützt die ARD nachdrücklich Mut zum
Experiment und Mut zur Innovation. Damit werden wir auch unserer
besonderen Verantwortung, die Kultur- und Kreativwirtschaft in
Deutschland stark und lebendig zu halten gerecht”, so Karola Wille,
Filmintendantin der ARD und Intendantin des MDR: “Der Überblick über
die heute hier vergebenen Preise über alle Genres hinweg ist Beleg
für die große Vielfalt und das differenzierte Angebot der ARD auf all
ihren TV-Kanälen – vom langen Dokumentarfilm bis zu kurzen
Unterhaltungsformaten, vom klassischen Fernsehfilm über die gerade
sehr erfolgreiche Serie bis zum besonderen Kinderfilm”. Wille zeigte
sich auch von der Bandbreite der Produktionen beeindruckt, die mit
den ersten ARD-Programmprämien 2017 angeschoben wurden und nun in der
Entwicklung sind: “Hier erwarten uns spannende und berührende Themen
und Stoffe. Das Spektrum reicht bei dokumentarischen Formaten von der
Versorgung mit Trinkwasser über Guantanamo bis zum bunten Leben von
Vogelliebhabern. Und auch die Ideen im fiktionalen Bereich und in der
Unterhaltung hören sich aufregend an, auch wenn ich heute noch nicht
zu viel davon verraten darf”, so Wille.

Aufgeteilt in sieben Genres erhalten die jeweils zehn im
Punkteranking höchstplatzierten Produktionen eine Prämie. Damit
wollen die ARD-Landesrundfunkanstalten Produzentinnen und Produzenten
unterstützen, neue, innovative und wettbewerbsfähige Produkte sowohl
für die ARD-Landesrundfunkanstalten als auch für den internationalen
Markt zu entwickeln.

Die Verleihung der ARD-Programmprämie fand am 26. Januar 2018 im
kleinen Sendesaal des WDR statt. Als Laudatoren für die
Preisträgerinnen und Preisträger sprachen neben Karola Wille und dem
Gastgeber Tom Buhrow (WDR) RBB-Intendantin Patricia Schlesinger,
RB-Intendant Jan Metzger sowie die ARD-Koordinatoren für die Bereiche
Fiktion und Unterhaltung, Jörg Schönenborn (WDR) und Thomas Schreiber
(NDR).

Nach zwei erfolgreichen Durchgängen wird die ARD das
Leistungsmodell wie angekündigt mit allen Beteiligten evaluieren und
gegebenenfalls anpassen. Die Preisträgerübersicht der
ARD-Programmprämien 2018 findet sich in der Anlage (siehe pdf).
Weitere Informationen zum Leistungsmodell und den Eckpunkten 2.0
unter http://ots.de/SBGyB

Pressekontakt:
Steffen Grimberg
MDR/ARD-Filmintendanz
Telefon 0341/300-6431
E-Mail: steffen.grimberg@mdr.de

ARD-Pressestelle
Tel: 089 / 5900 – 10565
pressestelle@ard.de
Twitter: @ARD_Presse

Original-Content von: ARD Presse, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 26. Jan 2018. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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