3sat: “makro”-Dokumentation stellt Menschen vor, die es in Deutschlands Osten zieht (FOTO)





Freitag, 8. November 2019, 21.00 Uhr
Erstausstrahlung

Was hat Menschen veranlasst, nach der deutschen Vereinigung von Westdeutschland
in den Osten der Republik zu gehen? Der Trend ging jahrzehntelang eindeutig
Richtung Westen: vor dem Mauerbau, nach dem Mauerbau und nach dem Mauerfall.
Ostdeutschland verlor Millionen Menschen. Doch mittlerweile ziehen mehr Menschen
in Deutschland von West nach Ost als umgekehrt. Denn die wirtschaftliche Lage
hat sich stabilisiert. Die “makro”-Dokumentation “Die Rübermacher – Vom Westen
in den Osten” von Ralf Bonsels spricht am Freitag, 8. November 2019, um 21.00
Uhr in 3sat, mit diesen Menschen über ihre Beweggründe.

Da ist zum Beispiel Konrad Linkenheil: In der Niederlausitz produziert der
Niederrheiner erfolgreich Spreewaldgurken. Vom äußersten Westen zog Linkenheil
Anfang der Neunzigerjahre fast an die polnische Grenze und ist ein wichtiger
Arbeitgeber in der strukturschwachen Region. Eher unbewusst hatte er etwas im
Gepäck, was im SED-Staat unbekannt und unerwünscht war: mittelständisches
Unternehmertum.

Die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind die tragende Wirtschaftskraft
für die Länder zwischen Ostsee und Erzgebirge. Die Mittelstandsidee hat sich
schnell ausgebreitet, auch weil deutsche Großkonzerne den Osten nach der Wende
eher als zusätzlichen Absatzmarkt und verlängerte Werkbank verstanden. Die
meisten großen Unternehmen und alle Dax-Konzerne sitzen in Westdeutschland. In
seiner Dokumentation fragt Ralf Bonsels, mit welchen Herausforderungen die
Klein- und Mittelständler im Osten zu kämpfen haben.

“makro” besucht zudem einen Hotelier, der auf der Insel Usedom mittlerweile 16
Hotels, Residenzen und Ferienvillen betreibt, die Uhrenmanufaktur Moritz
Grossmann in Glashütte, einen Ökolandwirt, der Rinder und Pferde aus Südamerika
züchtet, sowie Georg Milbradt, den ersten Finanzminister und zweiten
Ministerpräsidenten Sachsens nach der Wende.

Ansprechpartnerin: Maja Tripkovic, Telefon: 06131 – 70-18543;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

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70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/makro

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veröffentlicht von am 4. Nov 2019. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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