3.300 B.C. ? Leben und Sterben in der Steinzeit. Ausstellung zu mysteriösem Fund bei Salzmünde





n und Sterben in der Steinzeit. Ausstellung zu mysteriösem Fund bei Salzmünde

Vier Frauen, die fünf Kinder schützend umarmen: Den Archäologen bot sich ein rätselhafter Anblick, als sie im Jahr 2007 nahe Salzmünde die steinzeitlichen Skelette freilegten. Über fünftausend Jahre lagen neun Menschen dort begraben, jetzt trat ihr Schicksal ans Tageslicht. Waren die Forscher auf eine prähistorische Katastrophe oder gar einen Mordfall gestoßen? Oder handelte es sich um eine rituelle Bestattung? Ein Wissenschaftlerteam um Prof. Dr. Harald Meller vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt sowie Prof. Dr. Kurt W. Alt von der Universität Mainz ist dem rätselhaften Fund auf den Grund gegangen. Die VolkswagenStiftung hat das Projekt über vier Jahre im Rahmen der Förderinitiative “Forschung in Museen” unterstützt. In der Ausstellung “3.300 BC – Mysteriöse Steinzeittote und ihre Welt” sind die Ergebnisse der Untersuchung zu sehen. “Der Fund ist deshalb so einmalig, weil für diese Bestattungszeremonie mit den Körpern ganz bewusst ein Bild arrangiert wurde, das jedoch nicht der Realität entsprach: Zum einen halten die Frauen Kinder im Arm, die nicht ihre eigenen sind. Zum anderen wird bei einer Frau durch die Lage des Kinderskeletts suggeriert, dass sie mit ihm schwanger ist, was in Wirklichkeit jedoch nicht zutrifft”, erklärt Dr. Susanne Friederich vom Landesmuseum für Vorgeschichte, die das Forschungsprojekt leitet.

Die Ausstellung wird am 14. November für Publikum eröffnet und wird bis zum 18. Mai 2014 im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle zu sehen sein. Pressevertreter sind herzlich eingeladen, bereits am 13. November zu einem Pressetermin sowie der feierlichen Eröffnung in das Landesmuseum zu kommen.

Pressetermin: Eröffnung der Ausstellung “3.300 BC – Mysteriöse Steinzeittote und ihre Welt”

13. November 2013, 11 Uhr, Hörsaal
Landesmuseum für Vorgeschichte Halle
Richard-Wagner-Str. 9
06114 Halle/Saale

Als Gesprächspartner stehen der Landesarchäologe Prof. Dr. Harald Meller, die Leiterin des Forschungsprojektes “Katastrophe und Ritual?” Dr. Susanne Friederich sowie die Kuratoren der Ausstellung “3.300 BC” zur Verfügung. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an areichenberger@lda.mk.sachsen-anhalt.de .

VolkswagenStiftung
Kastanienallee 35
30519 Hannover
Deutschland

Telefon: 0511 / 83 81-0
Telefax: 0511 / 83 81-344

Mail: mail@volkswagenstiftung.de
URL: http://www.volkswagenstiftung.de

veröffentlicht von am 6. Nov 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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