25 Jahre Einheit –90 / Panische Zeiten! Udo Lindenberg rockt den Osten





Die Dokumentation zeichnet ein vielschichtiges
Bild des Menschen und Künstlers Udo Lindenberg. Zu Wort kommen
Konzertbesucher und Fans ebenso, wie musikalische Weggefährten – z.
B. Clueso, Silbermond, Sebastian Krumbiegel und Anna Loos. Das MDR
FERNSEHEN sendet den 90-Minüter am 11. Januar, 20.15 Uhr.

Keine zwei Monate nach dem Mauerfall startet am 6. Januar 1990 in
Suhl die erste DDR-Tournee von Udo Lindenberg. Als der Rocksänger
sein Thüringer Publikum mit „Hallo Suhl!“ begrüßt, kennt der Jubel in
der „Stadthalle der Freundschaft“ keine Grenzen mehr. 3000 Fans sind
gekommen, um den Panik-Rocker leibhaftig zu erleben. Viele haben
Jahre auf diesen Moment gewartet. Sie erleben diese Konzerte als
einen wahrgewordenen Traum.

Egal ob Suhl, Leipzig, Erfurt, Rostock, Schwerin oder Magdeburg,
überall das gleiche Bild: Wenn Lindenberg zusammen mit der
DDR-Rocksängerin Ina Morgenweck „Mädchen aus Ostberlin“ singt und der
ganze Saal einstimmt, versagen etliche Stimmen im Publikum vor
Rührung. „Ich war irgendwie da und ich guckte denen in die Augen und
es waren nasse Augen, Tränen, die haben geweint“, erinnert sich Udo
Lindenberg. „Mich hat das sehr, sehr berührt. Die ganze Tour, diese
eine Woche, war ein rauschendes Fest, wahrscheinlich die schönste
Party meines Lebens.“

Mit seinen Songs half Lindenberg einer ganzen DDR-Generation durch
die Pubertät. Das Lied „Mädchen aus Ost-Berlin“ konnte man als
private Geschichte und als politische Botschaft verstehen. Seine
Songs erzählten von der Sehnsucht nach Freiheit und Individualität
und boten vielen Menschen in der DDR Lebenshilfe, Orientierung und
Identifikation.

25 Jahre nach seinem legendären Auftritt in Suhl macht sich Udo
Lindenberg für diesen Film nun noch einmal auf den Weg in die
thüringische Kleinstadt. Er will zwei Fans treffen, die er damals
kennenlernte: „Ich will die Jungs nochmal wiedersehen, die Experten,
die Panikexperten von damals.“

Lindenbergs Erscheinen in Suhl löst einigen Wirbel aus. Passanten
glauben zunächst an ein Udo-Double. Schnell kommt Udo mit Passanten
und Konzertbesuchern von damals ins Gespräch. Er ist ein Star zum
Anfassen. Ein Selfie hier, ein Küsschen dort. Der Rocker ist
sichtlich gerührt.

Der Film „Panische Zeiten! Udo Lindenberg rockt den Osten“ spannt
einen Bogen von der ersten DDR-Tournee 1990, zeigt Ausschnitte aus
dem Stadionkonzert 2014 in Leipzig und begleitet Lindenbergs Auftritt
am „Brandenburger Tor“ am 9. November 2014. Schließlich trifft Udo in
Berlin erstmals nach 25 Jahren wieder seine damalige Duettpartnerin
Ina Morgan (ehem. Morgenweck). Es sind besondere, fast private
Momente, in denen deutlich wird, dass es zwischen dem Künstler und
dem Menschen Udo Lindenberg keinen Unterschied gibt.

Pressekontakt:
MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Bianca Richter, Tel.: (0341) 3 00
64 32; E-Mail: presse@mdr.de

veröffentlicht von am 8. Jan 2015. gespeichert unter Fernsehen, Musik. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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