2013: Der Rechtsanspruch kommt – Die Zeitschrift ELTERN erklärt in ihrer neuen Ausgabe, was Mütter und Väter vor dem Start im kommenden August wissen müssen





Im Jahr 2008 war er von der großen Koalition
gesetzlich verankert worden, im August kommenden Jahres tritt er in
Kraft: der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Kinder unter drei
Jahren. Aber bundesweit fehlen nach Schätzungen noch rund 220 000
Betreuungsplätze. Und Fachleute gehen davon aus, das fast 40 Prozent
der Berechtigten, also etwa 88 000 Mütter und Väter, ihren Anspruch
tatsächlich geltend machen wollen und klagen werden. Was dieser
Schritt konkret bedeutet, erklärt die Zeitschrift ELTERN in ihrer
aktuellen Ausgabe (ab heute im Handel).

Das Wichtigste: Mit der Klage haben Eltern Anspruch auf
finanzielle Entschädigung. Kostet eine städtische Kita zum Beispiel
400 Euro im Monat, eine private aber 1000, und bringen Mutter und
Vater ihr Kind in letzterer unter, bekommen sie die 600 Euro
Differenz erstattet. Zudem könnte ab Sommer Schadenersatz möglich
sein – etwa wegen Verdienstausfalls oder wenn ein konkreter Job wegen
eines fehlenden Betreuungsplatzes nicht angetreten werden konnte.

Ein sicherer Krippenplatz erwartet Eltern jedoch nicht, wenn sie
klagen. Zum einen hat der Gesetzgeber sich ein Schlupfloch gelassen:
U3-Kinder haben lediglich Anspruch auf Unterbringung in einer
„Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege“, heißt es im Gesetz. Mit
anderen Worten: Eine Tagesmutter reicht, es muss keine Kita sein.

Zum anderen: Kein Richter der Welt kann einer Familie einen Platz
zusprechen, der gar nicht existiert. „Allerdings dürfte es möglich
sein, dass das Verwaltungsgericht die Kommune verpflichtet, in einer
angemessenen Frist einen Platz zu schaffen“, so der Jurist Thomas
Meysen vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht in
ELTERN.

Die Zeitschrift gibt in ihrer neuen Ausgabe auch Tipps für den
besten Weg zum Kita-Platz, ohne Anwälte einzuschalten. Ganz oben
steht hier: sich sofort nach der Geburt bei der Wunsch-Kita auf die
Warteliste setzen lassen.

Pressekontakt:
Stefanie Hauck
PR/Kommunikation
Verlagsgruppe AGENDA München
Gruner+Jahr AG & Co KG
Tel +49 (0)89 – 4152-560
hauck.stefanie@guj.de

veröffentlicht von am 12. Dez 2012. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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