1. Platz für Peter Buchenau beim Literatur-Wettbewerb





Würzburg/Berlin. 107 Geschichten wurden dem Berliner Verlag heuer zugesendet, drei kamen in die enge Auswahl. Am Ende war es die Geschichte „Mein trauriger Weg zum glücklichen Ich“ von Peter Buchenau, welche die Jury am 30. September begeisterte.

In der Kurzgeschichte erzählt der heute 57-Jährige von seinem ehemaligen Arbeitskollegen Paul, mit dem er vor 15 Jahren gemeinsam die Europa-Geschäfte eines US-Konzerns geleitet hat. Paul arbeitet zwei Jahre lang ohne Urlaub und ist sehr erfolgreich – vor dem Abflug in die USA, um dort nach zwei Jahren erstmals wieder seine Familie zu sehen und mit ihr Urlaub zu machen. Er will am ersten Tag joggen gehen – und erleidet einen tödlichen Herzinfarkt. Wenige Wochen später kündigt Peter Buchenau seinen Job als Manager und wird das, was er heute noch gerne macht: Er ist Buchautor, Kabarettist und Coach für den beruflichen Neuanfang.
Im Mittelpunkt der jeweiligen Geschichte, die man dem Verlag einreichen konnte, sollte ein Wendepunkt im Leben einer Person stehen.

Fragt man Peter Buchenau, warum er ausgerechnet die Story über seinen Ex-Kollegen dem Verlag zusendete, antwortet er: „Es geht hier ja auch um meine berufliche Veränderung. Warum ich aus den Mühlen der Konzerne ausstieg und meinem Traum folgte. Schließlich bedarf es immer eines Ereignisses, um sich zu verändern“, sagt Peter Buchenau. Die eigentliche Brisanz liegt darin, dass die Story auf wahren Tatsachen beruht, fast nichts wurde erfunden. „Natürlich habe ich Namen und Orte geändert“, so der 57-Jährige. „Ich bin völlig überrascht vom ersten Preis. Aber das bestärkt mich, weiter meinem Herzen zu folgen“, meint der Waldbrunner.
Verlagsleiterin Katarina Grgic äußerte sich in einer schriftlichen Erklärung gegenüber Peter Buchenau: „Es ist mir ein besonderes Vergnügen, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Ihre Geschichte den 1. Platz belegt. Ich gratuliere Ihnen im Namen des Frieling-Teams herzlich zu dieser Leistung und ich freue mich darauf, Ihren Text in unserer nächsten Anthologie „Damals war’s“ veröffentlichen zu dürfen. Ich hoffe, dass die Muse der Kreativität Sie immerfort mit ihren Küssen überhäuft und wünsche Ihnen weiterhin viel Freude beim Schreiben“.
Frieling-Verlag bietet Chance für jeden Autor zur Publikation seines Werks

Seit 2015 werden im Frieling-Verlag jährlich einmal ein Literatur-Wettbewerb (Prosa) sowie ein Lyrik-Wettbewerb ausgelobt. „Mit unseren Literatur- und Lyrik-Wettbewerben versuchen wir alle Kreativen ohne Einschränkung anzusprechen. Bislang haben wir für die Auslobung der Wettbewerbe ausschließlich eigene Kanäle wie Social Media, Newsletter, Homepage und Buchmessen genutzt“, sagt die Verlagsleiterin.

Der nächste Lyrik-Wettbewerb wird im Anschluss an die diesjährige Frankfurter Buchmesse (geplant ist der 25. Oktober 2019) bekannt gegeben. Der Einsendeschluss für Geschichten ist der 15. März 2020. Im Anschluss an die Leipziger Buchmesse wird der nächste Literatur-Wettbewerb bekannt gegeben. Geplant ist die Bekanntgabe am 20. März 2020, Einsendeschluss ist dann der 31. August 2020.
Fragt man Katarina Grgic nach den Beweggründen für diese Wettbewerbe, meint sie: „Als Privatverlag oder Dienstleister-Verlag bietet unser Haus jedem kreativen Autor eine Chance, sein Buch oder einzelne Texte und Gedichte zu publizieren. Neben dem literarischen Anspruch muss in diesem Fall seitens der Autoren die Möglichkeit bestehen, die Publikationen finanziell mitzutragen. Das ist vor allem für junge Autoren nicht immer machbar.

Aus Gründen der Gleichbehandlung und der Fairness unseren treuen Hausautoren gegenüber, die das verlegerische Risiko mit uns teilen, konnten wir keine Ausnahmen machen. So ist die Idee mit den Literatur- und Lyrik-Wettbewerben entstanden. Diese Wettbewerbe geben uns die Möglichkeit, zumindest einigen wenigen kreativen Autoren, die sich eine kostenpflichtige Publikation ihrer Texte in unserem Haus nicht leisten können oder nicht leisten wollen, zur verlagsfinanzierten Publikation zu verhelfen. Wobei „verhelfen“ hier kein treffender Ausdruck ist, denn die Wettbewerbsgewinner verdienen sich mit ihrem literarischen bzw. dichterischen Können die Gewinnerplätze“.

veröffentlicht von am 21. Okt 2019. gespeichert unter Literatur. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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