ZDF zeigt polnischen Kinofilm „Warschau –44“ / Kriegsdramaüber Abgründe der deutsch-polnischen Geschichte (FOTO)





Für viele Polen ist die Niederschlagung des Warschauer Aufstands
von 1944 eines der schrecklichsten Ereignisse der deutsch-polnischen
Geschichte. Am Sonntag, 2. August 2015, 22.00 Uhr, zeigt das ZDF den
polnischen Kinofilm des jungen Autors und Regisseurs Jan Komasa:
„Warschau –44“. Das Kriegsdrama schildert den von der Polnischen
Heimatarmee (Armia Krajowa) getragenen Aufstand gegen die deutschen
Besatzer im Sommer 1944 aus der Perspektive junger Widerständler. Der
Film beschließt den Themenschwerpunkt des ZDF zu 70 Jahren Kriegsende
dort, wo er begann: in Polen – das Land war das erste Opfer des
Krieges.

Im Anschluss an den Spielfilm zeigt die begleitende
„ZDF-History“-Dokumentation, warum die brutale Unterdrückung durch
die Besatzungsmacht 70 Jahre nach Kriegsende in unserem Nachbarland
immer noch ein nationales Trauma darstellt.

„In Deutschland ist wenig bekannt über die historischen Fakten des
Aufstandes von 1944 und die Bedeutung, die das Thema bis heute für
das polnische Selbstverständnis und die Identität hat“, so
Programmdirektor Dr. Norbert Himmler. „Mit dem Film und der
Dokumentation möchte das ZDF auch ein Zeichen der Erinnerung und des
gegenseitigen Verstehens setzen.“

Wie beim preisgekrönten ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere
Väter“ (2013) werden auch bei „Warschau –44“ die Kriegszeiten aus der
Sicht junger Menschen erzählt. Die Jugendlichen Kama (Anna
Próchniak), Ala (Zofia Wichlacz) und Stefan (Józef Pawlowski)
schließen sich der Polnischen Heimatarmee an. Manche glauben an einen
kurzen und erfolgreichen Aufstand, zumal die sowjetischen Truppen
bereits vor Warschau stehen. Doch die Rote Armee greift nicht ein,
der Widerstand wird von den deutschen Besatzern blutig niedergewalzt.
200 000 Menschen sterben, Warschau wird systematisch zerstört.

Die Ausstrahlung von „Warschau –44“ ist auch Teil einer
Kooperation des ZDF und des polnischen Senders TVP. Die intensive
Zusammenarbeit entstand 2013 – ein gemeinsamer Schritt nach der
kritischen Rezeption von „Unsere Mütter, unsere Väter“ in Polen.

Bereits zu Beginn des Programm-Schwerpunktes über den Zweiten
Weltkrieg hatte das ZDF einen deutsch-polnischen Akzent gesetzt.
Gemeinsam mit TVP 1 gestaltete die Redaktion Zeitgeschichte 2014 eine
zweiteilige Dokumentation über den deutschen Angriff auf Polen und
die ersten Jahre der Besatzung. Die Filme wurden zeitgleich in beiden
Ländern ausgestrahlt.

http://twitter.com/ZDF

Ansprechpartnerin: Birgit Krebs, Telefon: 030 – 2099-1096;
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veröffentlicht von am 18. Jun 2015. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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