Weihnachtsmärkte mit magischer Anziehungskraft





85 Millionen Besucher können sich doch nicht irren. So viele Menschen werden von den Weihnachtsmärkten in Deutschland Jahr für Jahr magisch angezogen. Es locken nicht nur Glühwein und Lebkuchen, sondern die Stimmung mit Kerzenschein und Musik sowie traditioneller Handwerkskunst. Besonders beliebt sind Weihnachtsmärkte vor historischer Kulisse mit Fachwerkhäusern, Burgen oder Schlössern. Entlang der 1.200 Kilometer langen Burgenstraße, die sich quer durch den Süden Deutschlands von Mannheim über Heilbronn, Nürnberg und Bayreuth bis nach Prag zieht, ist die Auswahl an solchen Weihnachtsmärkten groß. Mehr als 40 Märkte sind unter www.burgenstrasse.de aufgelistet. Hier ein Überblick über die größten und schönsten Weihnachtsmärkte, frei nach dem Motto: „Spieglein, Spieglein an der Wand, das hier sind die schönsten Weihnachtsmärkte im ganzen Land.“

Einer der bekanntesten weltweit ist der Nürnberger Christkindlesmarkt (01. bis 24. Dezember), der mit jährlich über zwei Millionen Besuchern zu den größten Weihnachtsmärkten in Deutschland zählt. Hier kann man die jahrhundertealte Nürnberger Spezialität probieren, kleine Rostbratwürste, die traditionell auf offenem Buchenholzfeuer gegrillt werden. Nur wenige Schritte vom Hauptmarkt steht die „Kinderweihnacht“ mit Nostalgiekarussell und Dampfeisenbahn speziell für die Kleinen. Internationales Flair verleiht dem Christkindlesmarkt der „Markt der Partnerstädte“, wo Städte wie Antalya (Türkei), Atlanta (USA), Glasgow (Schottland), San Carlos (Nicaragua), Santiago de Cuba (Kuba), Kalkudah (Sri Lanka), Kavala (Griechenland) oder Shenzhen (China) mit ihren Ständen die Besucher auf eine kunstgewerbliche Reise rund um die Welt schicken.

Knapp 50 Stände erstrecken sich in der Vorweihnachtszeit vom Stadtparkett bis zur von-Römer-Straße in Bayreuth und präsentieren vielfältige Leckereien und Geschenkideen für Groß und Klein (24. November bis 23. Dezember). Eine rund sieben Kilometer lange Lichterkette rückt den Weihnachtsmarkt ins rechte Licht – eine der längsten in Franken. Seit mehreren Jahren ist ein Midnight-Shopping fester Bestandteil der Aktivitäten rund um den Bayreuther Christkindlesmarkt: Am 9. Dezember öffnen viele Geschäfte bis 24 Uhr ihre Tore. Eine ganz besondere Atmosphäre bietet das Bayreuther Winterdorf auf dem Ehrenhof: Dort warten täglich bis 23 Uhr beliebte Glühweinvariationen und leckere Schmankerl am prasselnden Kaminfeuer der rustikal dekorierten Hütten.

In Forchheim bildet das Rathaus mit seinen Fenstern den nach eigenen Angaben „schönsten Adventskalender der Welt“ (ab 1. Dezember). Wenn dort täglich um 18.30 Uhr bzw. am Heiligen Abend um 12 Uhr der Forchheimer Weihnachtsengel ein Fenster öffnet und ein Los zieht, gibt es sogar etwas zu gewinnen. Der kleine aber feine Weihnachtsmarkt mit 25 Buden lädt vom 1. bis 24. Dezember zum Verweilen ein.

In Bamberg gibt es seit über 400 Jahren die Tradition des Krippenaufstellens. In diesem Winter sind an 36 Stationen in der ganzen Stadt, unter anderem in Kirchen und Museen, insgesamt mehrere hundert Krippen aus der ganzen Welt ausgestellt. Das lädt zum besinnlichen Flanieren durch die UNESCO-Welterbe-Stadt ein, deren Weihnachtsmarkt vom 30. November bis 23. Dezember seine Tore öffnet.

Der Coburger Weihnachtsmarkt (01. bis 23. Dezember) mit über 40 detailverliebt geschmückten Buden steht auf dem malerischen Marktplatz. Kunsthandwerker zeigen den Besuchern ihr Können und die Marktaussteller bieten vorwiegend heimische Produkte an. Für die Kleinen dreht sich ein barockes Kinderkarussell vor dem historischen Stadthaus; zudem werden rund um den Markt und durch die Stadt Kutschfahrten angeboten.

Der Rothenburger Reiterlesmarkt verwandelt die mittelalterliche Stadt schon seit dem 15. Jahrhundert in ein Wintermärchen (01. bis 23. Dezember). Seinen Namen verdankt er dem „Rothenburger Reiterle“, das unseren Vorfahren als Abgesandter einer anderen Welt erschien, der zur Winterzeit mit den Seelen der Verstorbenen durch die Lüfte schwebte. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich sein Bild vom wilden Gesellen zum freundlichen Boten und so freuen sich heute Groß und Klein auf seine Auftritte in der Weihnachtszeit. Das Deutsche Weihnachtsmuseum nur wenige Schritte vom Markt entfernt erzählt die Geschichte des Weihnachtsfestes in einer Dauerausstellung, die mit historischen Christbaumkugeln, Nussknackern und Weihnachtsmännern an die Weihnachtsfeste längst vergangener Tage erinnert.

Einer der schönsten Marktplätze Süddeutschlands, das Rathaus und die Kirche St. Michael erstrahlen während des Weihnachtsmarktes in Schwäbisch Hall (30. November bis 22. Dezember) in warmen Farben und verbreiten eine festliche Atmosphäre in der mittelalterlichen Stadt. Liebevoll dekorierte Hütten, unterschiedliche Glühweinsorten, Weihnachtsleckereien aus der Region, Kunsthandwerk und pfiffige Geschenkideen laden Besucher aus Nah und Fern zum Probieren und Stöbern ein.

Beim Adventsspaziergang sind neben den malerischen Gassen und Sehenswürdigkeiten Heidelbergs die rund 140 Buden zu entdecken, die auf verschiedenen Plätzen in der Altstadt verteilt vielfältige Geschenkideen feilbieten (27. November bis 22. Dezember). Wer Hand in Hand vor der weihnachtlich beleuchteten Schlosskulisse ein paar Runden auf Schlittschuhen drehen will, geht zum Karlsplatz. Eine der schönsten Eisbahnen Deutschlands bietet hier ein winterliches Schlittschuhvergnügen (27. November 2017 bis 7. Januar 2018).

In Schwetzingen bilden der stimmungsvoll beleuchtete Ehrenhof der kurfürstlichen Sommerresidenz und der einladende Schlossplatz eine einzigartige Kulisse für den Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt (jeweils von Donnerstag bis Sonntag am 1., 2. und 3. Adventswochenende). Auf dem Engelspostamt können Kinder beim Kurfürstlichen Weihnachtsengel ihre Wunschkarten abgeben.

In Mannheim erwarten den Besucher gleich zwei große Weihnachtsmärkte. Unter dem Motto „Romantik am Wasserturm“ bietet einer der ältesten und größten Weihnachtsmärkte Deutschlands (25. November bis 23. Dezember) mit 200 festlich geschmückten Hütten vielfältige Ideen für den Gabentisch – von der geschnitzten Krippe über Kerzen und Leuchtsternen bis zur Glaskunst, vom asiatischen Silberschmuck bis zu afrikanischen Figuren aus Ebenholz. Ein Highlight ist die 18 Meter hohe, begehbare Weihnachtspyramide mit Cafe. Auf den Kapuzinerplanken präsentieren über 70 Aussteller in schneeweißen Zelten außergewöhnliche Kunstwerke und Unikate. Pinselmacher, Korbflechter, Holzbildhauer, Schokoladengießer und Goldschmiede zeigen dort ihr Können (29. November bis 23. Dezember). Der Mannheimer Märchenwald auf dem Paradeplatz entführt die Besucher in eine märchenhafte Landschaft aus hunderten von echten Bäumen, weihnachtlich geschmückten Hütten und lebendig gewordenen Märchenfiguren (29. November bis 28. Dezember).

veröffentlicht von am 6. Nov 2017. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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