WDR Fernsehen: Bundes-Umweltministerin Hendricks fordert Aufklärung über niederländische Fracking-Pläne





Bundes-Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks
bezeichnet mögliche Pläne der Niederlande, Schiefergas durch Fracking
zu gewinnen, als inakzeptabel. In der Sendung eins zu eins aus Berlin
(Mittwoch, 4. Juni 2014, 9.20 bis 9.45 Uhr) im WDR Fernsehen erklärt
sie: „Es kann nicht sein, dass die Niederlande ohne Rücksicht auf das
Grundwasser fracken wollen. Wasser hält sich nicht an Grenzen.“ Es
sei richtig, dass sich die Landesregierung diesbezüglich an die
Niederländische Regierung gewandt habe. Auch sie werde das Thema zu
gegebener Zeit bei ihrem niederländischen Amtskollegen ansprechen.

Damit springt das Bundes-Umweltministerium der
nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Seite, die beklagt, über
die Fracking-Pläne der Niederländer im Grenzgebiet zu Deutschland nur
unzureichend informiert worden zu sein. Zwar stehe die
Rohstoffgewinnung nach wie vor in nationaler Verantwortung, so
Hendricks, dennoch sei es möglich, entsprechende Vorhaben in der
Grenzregion zu stoppen. „Wir bestehen auf einer
Umweltverträglichkeitsprüfung, und ich bin zuversichtlich, dass das
Fracking so verhindert werden kann.“

Pressekontakt:
Sonja Steinborn, WDR Presse und Information, Regionalfernsehen
0211 8900 506 presse.duesseldorf@wdr.de

veröffentlicht von am 3. Jun 2014. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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