WAZ: Thieme ist Hoeneß sympathischer als Kohl





Der Bühnen- und Fernsehschauspieler Thomas Thieme
(66) hat für den verurteilten Bayernboss Uli Hoeneß durchaus
Sympathien. „Ich bin froh, dass es noch so ein paar Großfressen gibt.
Mir ist so ein authentisches Großmaul wie Hoeneß, der auch
Ungesichertes rausballert, eher sympathisch als unsympathisch“, sagte
Thieme, der Hoeneß im ZDF-Dokudrama „Der Patriarch“ spielt, der
Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Dienstagausgabe) in einem
Interview.

Gleichzeitig kritisierte er die heftige öffentliche Reaktion auf
Hoeneß, als dieser angeklagt wurde. „Dieser unglaubliche Punk, der
immer massiver in unserer Gesellschaft hochkommt, widert mich an. Ich
will nicht Cassandra sein, aber man kann schon mit Skepsis in die
Zukunft blicken, wenn das so weitergeht. Wie wollen wir denn zusammen
leben, wenn es nur darum geht, den oder den kaputt zu machen, weil er
woanders herkommt oder achtundzwanzig Millionen unterschlagen hat?“
sagte Thieme der WAZ.

Aber das sei „Volkes Stimme, und die wollen einen zur Strecke
bringen“. Der Weimarer Schauspieler, der auch Helmut Kohl dargestellt
hat, bekannte zudem, dass er „eine wesentlich größere Sympathie für
Hoeneß entwickelt als für Kohl.“

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
zentralredaktion@waz.de

veröffentlicht von am 3. Aug 2015. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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