WAZ: Die Katastrophe besser verstehen – Kommentar von Frank Preuß zum Loveparade-Film





Sieben Jahre hat es gedauert, bis eine Frau es
gewagt hat, die Katastrophe der Loveparade künstlerisch zu
verdichten. Sie hat das Leid der Überlebenden in eine Form gegossen,
die viele Emotionen freisetzt: ein Spielfilm mit großartigen
Darstellern, der sich stets der Herausforderung bewusst ist, die
Nachwehen einer realen Tragödie würdig auszuleuchten.

„Das Leben danach“ ist nach zuvor vielen Dokumentationen und einer
intensiven medialen Begleitung der Duisburger Loveparade und ihrer
menschlichen und juristischen Folgen ein ebenso angemessener, kleiner
Beitrag zur Bewältigung. Er wird, trotz der unglücklichen Ansetzung
der ARD parallel zur Fußballübertragung, ein hoffentlich großes
Publikum finden. Ein Publikum, das danach besser verstehen wird, was
diese Katastrophe bei den Überlebenden bewirkt hat.

Ich maße mir nicht an, zu beurteilen, ob die vielen
Hinterbliebenen und Freunde der Toten und Verletzten, alle, die
damals vor Ort zu Zeugen wurden, sich diesen Film antun sollten. Es
wird Kraft kosten. Und es wird schmerzen.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
zentralredaktion@waz.de

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veröffentlicht von am 26. Sep 2017. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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