Videokonferenzen bei Finanzdienstleistern





Im privaten Bereich erfreuen sich Videokommunikationsdienste wie Skype oder Google-Hangout trotz NSA-Abhörskandal ungebrochener Beliebtheit. Genau wegen dieses Skandals sind aber in vielen Unternehmen, vor allem dort wo vertrauliche Daten und Informationen ausgetauscht werden, die Vorbehalte gegenüber dieser Technik aus Gründen der Sicherheit, speziell der Angst vor ungebetenen Lauschern eher noch gewachsen. Hinzu kommt die häufig komplizierte Technik von Videokonferenzlösungen, so dass IT-experten hinzugezogen werden müssen, um die Videokonferenz einzurichten und die Verbindung herzustellen.
Dabei ist das Gespräch mit Augenkontakt eine wichtige Basis für Vertrauen und das Gefühl, verstanden zu werden. Videokommunikation kann persönliche Begegnungen zwar nicht völlig ersetzen, kommt ihnen jedoch sehr nahe und kann helfen, persönliche Beziehungen und Vertrauensverhältnisse zu vertiefen. Bankexperten sehen deswegen in diesem Medium mehr und mehr eine ideale Ergänzung gerade für den Kontakt zu Kunden, die viele ihrer Bankgeschäfte vom privaten PC aus erledigen. Wann immer eine Frage auftaucht, der persönliche Bankberater ist per Video erreichbar. Das ist keineswegs nur „in der Fläche“ von Vorteil. Eine solche Möglichkeit wirkt auch der von vielen Menschen beklagten zunehmenden Anonymisierung ihrer Beziehungen zu ihrer „Hausbank“ durch Geldautomaten, maschinelle Anrufdienste sowie Online-Banking entgegen und kann so zum echten Wettbewerbsvorteil werden. Es ist eben etwas anderes, ob man nur die unpersönlichen FRQs (frequently asked questions – häufig gestellte Fragen) liest oder nur eine Stimme am Telefon hört oder ob man audiovisuellen Kontakt zu seinem Kreditinstitut hat.
Aber auch die Beratung des Kunden beim Termin in der Bank kann mittels Videokonferenz wirksam verbessert werden. So können zum Beispiel Fachleute aus dem Wertpapier- oder Immobilienbereich der Bank oder deren spezielle Kompetenzcenter zugeschaltet werden.
Vorzüge ergeben sich nicht zuletzt für die Inhouse-Kommunikation – wenn z. B.: die Mitarbeiter von ihren Arbeitsplätzen aus jederzeit audiovisuell miteinander in Kontakt treten können. Sind dabei zugleich Konferenzschaltungen möglich, erübrigt sich die aufwändige Organisation und Durchführung so manchen Meetings. Und wenn auf diese Weise räumlich getrennte Teilnehmer zusammenfinden, dann summieren sich Zeit- und Kostenersparnis rasch zu interessanten Größenordnungen. Und das ist nur eine Einsatzvariante. Weitere haben sich in der Praxis längst ebenfalls bewährt – so etwa Strategiegespräche des Vorstandes mit Regionalleitern, filialübergreifende interne Schulungen, standortübergreifende virtuelle Treffen von Mitarbeitervertretunge oder auch Vorstandsansprachen und Pressekonferenzen.
„BRAVIS 2.1 ist eine Software-Lösung“, so Andre Röhrig, Geschäftsführer des gleichnamigen Cottbusser Systemhauses, „die Banken und Sparkassen beste Voraussetzungen dafür bietet, ihre Kommunikation nach innen und nach außen intensiver sowie effektiver und damit nicht zuletzt auch attraktiver zu gestalten.“ Bei BRAVIS 2.1 ständen die Einfachheit der Benutzung, ein Höchststandard in der Bild- und Tonübertragung und die Sicherheit der Datenströme gleichermaßen im Vordergrund. Installation und Bedienung seien im Wortsinne ein Kinderspiel und intuitiv in kürzester Zeit zu beherrschen. Akzeptanzverlust durch unausgereifte oder nicht passgerechte Infrastrukturen sei bei BRAVIS kein Thema – die Anwendung laufe auf allen handelsüblichen Endgeräten, ob PCs, Laptops, Notebooks, Tablets oder Smartphones, und zwar sowohl unter Windows als auch Android. Investitionen in gesonderte Hardware entfielen somit.
„Apropos Endgeräte“, ergänzt Röhrig, „durch direkten Datenaustausch zwischen den Endgeräten der Teilnehmer – der Fachmann spricht von peer-to-peer – benötigt BRAVIS keine Server. Die sind ja bekanntlich die bevorzugten Einfallstore illegaler Lauscher. Ein Plus an Datensicherheit resultiert bei BRAVIS also direkt aus der Architektur der Anwendungslösung.“
Und die Einbindung von Online-Kunden? Die sei, so Röhrig, über den Erwerb einer Nutzerlizenz mit Gastlizenzen ohne zusätzlichen technischen Aufwand möglich, und zwar weltweit.

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veröffentlicht von am 11. Jun 2014. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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