Velen, 15.06.: Große Leidenschaft – „Intermezzi und Rhapsodien von Brahms“ – Pianistin Yu Mi Lee spielt Spätwerke von Johannes Brahms





Sie zeichnet sich aus durch ihre großartige Musikalität – die koreanische Pianistin Yu Mi Lee. Genau aus diesem Grunde hat sie für ihr diesjähriges Programm „Intermezzi und Rhapsodien“ die späten Klavierwerke von Johannes Brahms ausgewählt, die vom Interpreten höchstes Einfühlungsvermögen erfordern. Am Sonntag, den 15.06. um 17 Uhr gastiert die Pianistin Lee – unter anderem Finalistin beim renommierten Busoni-Wettbewerb – im SportSchloss Velen, Schloss 1 in Velen.
„Es ist nicht schwer zu komponieren. Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen“ sagte Brahms einmal. Brahms war der Klaviermusik immer auf besondere Weise verbunden. Von kleinen Stücken bis große Sonaten und Variationen komponierte er zahlreiche Klavierwerke. Mit seinen späten Klavierwerken beweist er eindrucksvoll, welche zarte Melancholie und transzendental anmutende Schönheit der Wegfall „überflüssiger Noten“ hervorbringen kann. Die zwei Rhapsodien op. 79 schrieb er 1879. Das spannungsgeladene Thema und der lyrische Mittelteil der Rhapsodie Nr. 1 bilden die ungewöhnliche ABA Form mit Coda, während Nr. 2 die traditionelle Sonatenform einhält. Op. 117 wurde 1892 veröffentlicht. Brahms bezeichnete diese ruhigen drei Intermezzi als „Wiegenlieder meiner Schmerzen“. Ein Jahr später folgte op. 118. Jedes der sechs Stücke dieser Sammlung hat seinen eigenen Charakter. Die vier Stücke des op. 119 schließlich enden mit einem leidenschaftlichen Finale. Die Klavierstücke sind die letzten Werke von Brahms und gelten als abschließendes Kapitel der romantischen Klavierliteratur des 19. Jahrhunderts.
Yu Mi Lee wurde 1983 in Korea geboren. Schon 1989 begann sie ihre künstlerische Ausbildung in Seoul und studierte später bei Prof. Matti Raekallio und Frau Prof. Mi Kyung Kim an der HMTM Hannover, wo sie 2012 ihr Konzertexamen mit Bravour bestand.. Ihr Können verfeinerte die Pianistin weltweit in zahlreichen Meisterkursen – u.a. bei Prof. J. Soriano, Prof. W.G. Nabore, Prof. I. Hobson, Prof. P. Frankl und Prof. G. Kwok, die alle ihre große Musikalität lobten.
Lee ist Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe und war u.a. Finalistin beim renommierten „Ferruccio Busoni International Piano Competition“ in Italien. In den vergangenen Jahren gab sie eine Vielzahl von Solo- und Orchesterkonzerten im In- und Ausland und begeisterte sowohl Kritiker als auch ihre Zuhörer immer wieder mit ihren feinfühligen und facettenreichen Interpretationen.
Konzerttermin: Sonntag, den 15. Juni 2014 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: SportSchloss Velen, Schloss 1 in Velen
Eintrittspreis: 20,00 Euro, Studenten: 15 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren Eintritt frei
Reservierungen: telefonisch unter 0211 936 5090 oder per Email an info@weltklassik.de

veröffentlicht von am 5. Jun 2014. gespeichert unter Musik, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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