Universität Vechta verleiht dritten Höffmann-Wissenschaftspreis an Prof. em. Dr. Johannes Lähnemann





a verleiht dritten Höffmann-Wissenschaftspreis an Prof. em. Dr. Johannes Lähnemann

Prof. em. Dr. Johannes Lähnemann von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist der diesjährige Höffmann-Wissenschaftspreisträger. Der von dem Reiseunternehmer Hans Höffmann gestiftete Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, er wird jährlich vergeben und würdigt herausragende und wegweisende Arbeiten zu Themenfeldern der interkulturellen Kompetenz.

„Der diesjährige Preisträger Prof. Dr. Johannes Lähnemann hat sich über Jahrzehnte hinweg in seinem wissenschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement um die interkulturelle und interreligiöse Verständigung verdient gemacht. Er hat nachhaltig praktischen, geistlichen und wissenschaftlichen Austausch mit Vertretern anderer Religionen innerhalb und außerhalb Europas organisiert“, so die Begründung der Jury.

Der Theologe Lähnemann hatte bis 2007 den Lehrstuhl für evangelische Religionspädagogik und Didaktik des evangelischen Religionsunterrichts an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) inne. Auch nach seiner Emeritierung blieb er der FAU und seinem Lehrstuhl durch Lehrveranstaltungen und gemeinsame Forschungsprojekte eng verbunden. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Weltreligionen im Unterricht und interreligiöses Lernen. Er baute das Interdisziplinäre Zentrum für Islamische Religionslehre auf und arbeitete am Forschungsprojekt „Die Darstellung des Christentums in Schulbüchern islamisch geprägter Länder“ mit. 2008 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande und den Tschelebi-Friedenspreis für Verdienste im christlich-islamischen Dialog. Lähnemann ist Chairman der Peace Education Standing Commission (PESC) von Religions for Peace (RfP), Vorstandsmitglied der deutschen Sektion von Religions for Peace (RfP), Mitglied beim Runden Tisch der Religionen in Deutschland. Darüber hinaus ist er Initiator und Mitveranstalter der in dreijährigem Turnus stattfindenden „Nürnberger Foren“.

„Ich freue mich sehr, dass wir auch in diesem Jahr den Preis wieder an einen herausragenden Wissenschaftler und eine interessante Persönlichkeit vergeben können. Durch das Engagement von Hans Höffmann setzen wir auch als kleine Universität ein Zeichen für Interkulturelle Kompetenz und Kommunikation“, so Prof. Dr. Marianne Assenmacher, Präsidentin der Universität Vechta.

Der Preis wird im Beisein von Hans Höffmann am 16. Januar 2014 von der Universität Vechta im Rahmen eines öffentlichen Festaktes an Prof. Dr. Johannes Lähnemann vergeben.

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veröffentlicht von am 29. Nov 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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