SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von Freitag, 27.06.14 (Woche 26) bis Montag, 04.08.14 (Woche 32)





Freitag, 27. Juni 2014 (Woche 26)/26.06.2014

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Wieland Backes Typisch Deutsch –
gibt–s das noch?

Er trinkt unglaublich viel Bier, hat kaum Humor – aber dafür ist
er äußerst pflichtbewusst und pünktlich: So kennt ihn die Welt, den
typischen Deutschen. Egal, ob wir uns anlässlich der
Fußball-Weltmeisterschaft selbst feiern oder die Welt über uns
nachdenkt, wir „Piefkes“ können uns vor Klischees kaum retten:
Speisen oder Orte, von Weißwurst zu Spätzle von Schloss
Neuschwanstein zur Heidelberger Altstadt – zu typisch Deutsch fällt
jedem etwas ein. Doch schaut man auf Kostenexplosionen bei der
Elbphilharmonie, Pfusch am Bau beim Berliner Flughafen, unpünktliche
Züge und korrupte Banken, stellt sich schnell eine Frage: Was ist
heute überhaupt noch „Made in Germany“? Typisch Deutsch, gibt–s das
überhaupt noch in einem Land, das sich vor Multikulti selbst kaum
wiedererkennt – und sich von der Bonner Republik zu einem Land im
Herzen Europas gewandelt hat? Was ist typisch Deutsch? Was hasst die
Welt an uns, wofür werden wir geliebt? Typisch Deutsch – ist das
überhaupt noch zeitgemäß?

Die Gäste:

Die gebürtige Südafrikanerin Motsi Mabuse verliebte sich als
18-Jährige erst in einen Deutschen, dann in sein Heimatland. „Ich bin
der Liebe und der Karriere wegen hierher gezogen. Wenn ich darüber
nachdenke, wo ich herkomme und wo ich jetzt bin, das ist schon
unglaublich. Ich liebe Deutschland!“ Die temperamentvolle
Profitänzerin feierte hier große Erfolge und avancierte als
Jury-Mitglied der Sendung „Let–s Dance“ zum Publikumsliebling.

Die Fitnesstrainerin Cornelia Gyura war in Deutschland zunehmend
verärgert über die Unzufriedenheit und Undankbarkeit ihrer
Landesgenossen. Schließlich wanderte sie 2005 frustriert in die USA
aus und lebt seitdem in Florida ihren „American Dream“. „Ich habe nie
überlegt, zurückzugehen, nicht eine Sekunde. Vor Kurzem wurde mir
gesagt, dass ich in vielen Dingen amerikanischer sei als manche
Amerikaner. Das sehe ich als Kompliment.“

Der typische deutsche Mann ist im Schnitt 1,79 m groß, trägt meist
eine Brille und ist immer pünktlich – das weiß Prof. Dr. Walter
Krämer. Der Wirtschafts- und Sozialstatistiker geht den deutschen
Klischees auf den Grund und untersucht, was uns von anderen Nationen
unterscheidet. „Typisch deutsch ist oft eher eine negative Zuordnung,
weil die Deutschen dazu neigen, ihre guten Eigenschaften kleinzureden
und die schlechten aufzublasen.“

Die Britin Bee Rowlatt hat hautnah erfahren, wie sich das „typisch
Deutsche“ anfühlt. Zusammen mit Ehemann und Kindern wagte sie im
vergangenen Jahr ein Experiment und lebte als deutsche
Durchschnittsfamilie in Nürnberg. Von der Weckzeit bis zum
wöchentlichen Kartoffelverzehr war alles exakt vorgegeben. „Ich habe
schon immer ein gutes Bild von Deutschland gehabt, aber ich glaube,
jetzt mag ich es noch ein bisschen mehr.“

„–Made in Germany– ist nach wie vor ein Qualitätssiegel, das nicht
einmal beworben werden muss, sondern für sich selbst spricht.“
Philipp C. A. Klais produziert Orgeln für die ganze Welt und führt
sein Bonner Familienunternehmen nun bereits in vierter Generation. In
Peking, Moskau und New York sind seine Orgeln zu bestaunen. Deutsches
Handwerk und deutsche Wertarbeit stehen bei den internationalen
Kunden hoch im Kurs.

Laut Henryk M. Broder gibt es das typisch Deutsche heute gar nicht
mehr – weder im positiven noch im negativen Sinne. Nach Meinung des
spitzzüngigen Journalisten hat die Globalisierung die Deutschen
„entgermanisiert“. Obwohl er die Transformation des Landes
befürwortet, kritisiert er, dass sich viele für ihre deutsche
Herkunft schämen. „Ich bin ein stolzer Deutscher. Komischerweise bin
ich das bald als einziger!“

Kathleen Zwicker ist stolz auf ihre Wurzeln. „Ich mag die deutsche
Sprache, die deutsche Art, das deutsche Essen – ich finde das alles
fantastisch!“ Die 24-Jährige ist blond, blauäugig, trägt am liebsten
Dirndl und ist Schützenkönigin. Das typische deutsche Mädchen kommt
allerdings aus einer deutschen Enklave in Brasilien und war in ihrem
Leben noch nie im Land ihrer Vorfahren.

An der Bar:

Denken andere Nationen an uns Deutsche, entsteht meist das Bild
vom jodelnden Mann in Lederhosen. Genau das verkörpert Josef Ecker.
Der fröhliche Jodellehrer bietet seine Seminare in ganz Deutschland
an und bringt damit nicht nur Bayern und Ostfriesen, sondern auch
Türken und Japanern deutsches Kulturgut nahe. „Es ist mir sehr
wichtig, durch das Jodeln deutsche Traditionen weiterzugeben. Alles
was damit verbunden ist, bedeutet Lebensqualität.“

Sonntag, 29. Juni 2014 (Woche 27)/26.06.2014

09.30 Gala Verleihung des 24. Deutschen Kamerapreises
Erstsendung: 23.06.2014 in WDR

Für ihre herausragenden Leistungen in Bildgestaltung und Schnitt
hat der Deutsche Kamerapreis e.V. am Samstag, 21. Juni, zehn
Kamerafrauen und -männer sowie vier Editorinnen und Editoren
ausgezeichnet.

Den Ehrenpreis des Kuratoriums erhielt mit dem Schweizer
Kameramann Renato Berta eine der Schlüsselfiguren des europäischen
Kinos. Prominente Laudatoren wie Ulrike C. Tscharre, Dieter
Kronzucker, Ranga Yogeshwar und Paula Beer überreichten den
Preisträgern die renommierte Auszeichnung. Die feierliche Gala in der
Kölner Vulkanhalle moderierten Katty Salié und Jörg Thadeusz. „Der
Deutsche Kamerapreis ist seit mehr als drei Jahrzehnten das Maß für
Qualität in der Bildgestaltung. Außerdem bietet er Kreativen,
Multiplikatoren und Medienvertretern eine kontinuierliche Plattform
für den Austausch über neue Gestaltungsmittel und ästhetische
Trends“, so Christoph Augenstein, Geschäftsführer des Vereins
Deutscher Kamerapreis e.V. und Leiter der Kölner Fernsehproduktion
beim federführenden WDR.

Mehr als 400 eingereichte Produktionen hat die hochkarätig
besetzte Jury des 24. Deutschen Kamerapreises gesichtet und bewertet.
Nun steht fest, wer von den 27 Nominierten das Rennen gemacht hat.

Die Auszeichnung Beste Kamera in der Kategorie Kinospielfilm ging
an Thomas W. Kiennast für „Das finstere Tal“: In einem abgelegenen
Bergdorf taucht ein mysteriöser Fremder auf, kurz darauf geschehen
zwei Morde. Die Jury lobte die Plastizität und Sinnlichkeit, die
Kiennast durch seine kraftvollen Bildkompositionen entwickele.

Thomas Benesch erhielt den Preis in der Kategorie Fernsehfilm /
Dokudrama: In „Mord in Eberswalde“ lasse er den historischen Fall des
Kindermörders Erwin Hagedorn authentisch wiedererstehen und erzeuge
mit subtilen Mitteln eine hohe emotionale Spannung.

Für die Dokumentation „My Name is Salt“ wurde Lutz Konermann
ausgezeichnet. Mit seiner Kamera begleitete er indische
Bauernfamilien, die unter härtesten Bedingungen in einer Wüstenregion
Salz abbauen. Dank perfekt kadrierter Bilder gewinne Konermann aus
der Kargheit der Szenerie ein Füllhorn gewaltiger Einstellungen.

Den Preis für die beste Mehrkamera-Produktion holten die
Kameramänner Maik Behres, Tobias Albrecht und Rolf Gihsa sowie Editor
Frank Tschöke mit der Late-Night-Show „Inas Nacht“. Unaufdringlich
und aufmerksam unterstützten die Kameraleute die sympathische
Ausstrahlung von Gästen und Gastgeberin, erzeugten authentische
Kneipenstimmung. Die Produktionscrew mache „Inas Nacht“ zu einem
Ausnahmeformat im deutschen Fernsehen.

Für den Kurzfilm „Sunny“ zeichnete die Jury Kameramann Falko
Lachmund aus: Der 18-jährige Hajo hat keinen Job und kümmert sich
deshalb um Sunny, das Baby seiner Freundin. Bei seinem Versuch, aus
seinem Leben als Hausmann auszubrechen, setzt er Sunny größten
Gefahren aus. In ihrer Begründung hob die Jury Lachmunds intuitive
und emphatische Bildgestaltung hervor, die die Hauptfigur
eindrucksvoll durch ihren rastlosen Alltag begleite.

In der Kategorie Journalistische Kurzformate gewann Tanja Häring
mit der „Hier und Heute/tag7“-Reportage „Die Insel“. Mit ungeschönten
und doch sehr empathischen Bildern öffne die Kamerafrau eine Tür in
die unbekannte Welt rumänischer Zuwanderer.

Den Preis für den Besten Schnitt eines Kinospielfilms vergab das
Kuratorium an Editor Hansjörg Weißbrich. In „Traumland“ führe er die
vielfältigen Handlungsstränge der fünf Protagonisten in großer
Meisterschaft zusammen und halte den Zuschauer durch den stimmigen
Rhythmus seiner Montagen emotional gefangen. Für ihre Montage von
„Der Kapitän und sein Pirat“, einer Dokumentation über das
Geiseldrama auf dem deutschen Frachter Hansa Stavanger, erhielt
Ulrike Tortora den Preis für den Besten Schnitt. Ihr sei das
Kunststück gelungen, eine klassische Opfer-Täter-Struktur aufzulösen
und die Zuschauer ganz in die Welten der Protagonisten eintauchen zu
lassen, so die Jury.

Die von der Film- und Medienstiftung NRW und Panasonic gestifteten
und mit 5.000 Euro dotierten Nachwuchspreise gingen in diesem Jahr an
Kameramann Andreas Olenberg für „Revolve“ und Editorin Bigna Tomschin
für „Blue Blue Sky“. Beide Nachwuchskünstler hatten zu ihren
Kurzfilmen auch das Drehbuch geschrieben und selbst Regie geführt.

Sonntag, 27. Juli 2014 (Woche 31)/26.06.2014

17.15 Lecker aufs Land – eine kulinarische Reise Nach
Oberschwaben zu Paula Weber Erstsendung: 04.09.2013 in SWR/SR

Sechs Landfrauen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz stellen
in der dritten Staffel der SWR-Reihe „Lecker aufs Land – eine
kulinarische Reise“ ihre Kochkünste unter Beweis. Dabei lädt in jeder
Folge eine Gastgeberin die anderen fünf Konkurrentinnen zu einem
festlichen Drei-Gänge-Menü auf ihren eigenen Hof. Am Ende steht die
Frage: Wer kocht das beste Landmenü?

Das Backhaus von 1750 am Hof des oberschwäbischen Familienbetriebs
steht unter Denkmalschutz. Hier haben schon Generationen von
Bäuerinnen gebacken – heute tut es Paula Weber mit großer
Leidenschaft. Das Brot, das sie jeden Donnerstag aus ihrem eigenen
Getreide in Handarbeit backt, verkauft die 49-jährige frühere
Krankenschwester in ihrem Hofladen. Paula und ihr Mann Josef leben
und arbeiten nach dem Grundsatz „Weniger ist mehr“. Seit 1989
bewirtschaften sie ihren Gemischtbetrieb mit Milchkühen und
Mastschweinen ökologisch und verzichten dabei konsequent auf den
Einsatz von Chemie. Der Lauf der Jahreszeiten und das Wetter
bestimmen ihren Tag – am Morgen wird besprochen, was ansteht. Paula
liebt dieses ursprüngliche Leben mit der Natur, zur Abwechslung aber
geht sie auch gerne mit ihren Freundinnen ins Fitnessstudio. Für den
Finalabend in der sechsten Folge von „Lecker aufs Land“ hat sich
Paula auf die Spezialitäten Oberschwabens besonnen. Mit einem
Schweineschmorbraten, schwäbischem Kartoffelsalat und
Schwarzmusschnitten möchte sie sich an die Spitze kochen.

Samstag, 02. August 2014 (Woche 32)/26.06.2014

Geänderten Beitrag beachten!

20.15 (VPS 20.14) Utta Danella – Der Sommer des glücklichen
Narren Spielfilm Deutschland 2002 Erstsendung: 27.06.2003 in Das
Erste Autor: Evelyn Holst und Neithardt Riedel Rollen und
Darsteller: Paul Buchner____Jochen Horst Steffi Huber____Katja
Woywood Rosalind Buchner____Katharina Schubert Konrad
Killinger____August Schmölzer Gwen von Tanning____Isabella Jantz
Eberhard____Joachim Raaf Jan von Tanning____Neithardt Riedel Lizzie
Buchner____Marlene Grober Sandra Hofstetter____Thamara Barth Butler
Max____Michael Tschernow Sabine____Marina Stölzl und andere
Kamera: Jochen Radermacher Musik: Kambiz Giahi

Samstag, 02. August 2014 (Woche 32)/26.06.2014

23.05 Elstner-Classics

Folge 108

Frank Elstners Gäste unter dem Motto „Sterne“ sind Johann Lafer
als ausgezeichneter und humorvoller Sterne-Koch , Peter Schilling,
der mit seinem Hit „Major Tom“ eine Reise zu den Sternen antrat, und
der Astrophysiker Prof. Ulrich Walter, der die Rätsel der Sterne und
des Weltalls erforscht und verständlich macht.

Samstag, 02. August 2014 (Woche 32)/26.06.2014

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02.30 (VPS 02.29) Utta Danella – Der Sommer des glücklichen
Narren (WH) Spielfilm Deutschland 2002 Erstsendung: 27.06.2003 in
Das Erste Autor: Evelyn Holst und Neithardt Riedel Rollen und
Darsteller: Paul Buchner____Jochen Horst Steffi Huber____Katja
Woywood Rosalind Buchner____Katharina Schubert Konrad
Killinger____August Schmölzer Gwen von Tanning____Isabella Jantz
Eberhard____Joachim Raaf Jan von Tanning____Neithardt Riedel Lizzie
Buchner____Marlene Grober Sandra Hofstetter____Thamara Barth Butler
Max____Michael Tschernow Sabine____Marina Stölzl und andere
Kamera: Jochen Radermacher Musik: Kambiz Giahi

Montag, 04. August 2014 (Woche 32)/26.06.2014

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15.30 (VPS 15.29) Wege der Genüsse Der Millstätter See
Höhensteig Erstsendung: 11.06.2011 in SWR RP

SWR Pressekontakt: Johanna Leinemann, Tel 07221/929-22285,
johanna.leinemann@swr.de

veröffentlicht von am 26. Jun 2014. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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