SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von Donnerstag, 12.10.17 (Woche 41) bis Montag, 13.11.17 (Woche 46)





Donnerstag, 12. Oktober 2017 (Woche
41)/11.10.2017

22.45 Kunscht! Kultur im Südwesten Moderation: Denis Scheck

Die Themen der Sendung:

– Beatfans, Hippies und Folkfreaks: Ein Buch erinnert an
Baden-Württembergs wilde Zeiten – und auch der Ministerpräsident
war dabei.

– Frankreich à la carte – Gespräch mit Autor Rainer Moritz über
das Gastland der Frankfurter Buchmesse

– Von Quincy Jones bis Jan Delay – Rückblick auf die Highlights
der Jazzopen Stuttgart

– „Der Riss“ – eine Graphic Novel erzählt in beeindruckenden
Bildern von der Flüchtlingskrise an den Rändern Europas

– Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben – Gespräch mit
Autorin und Literaturkritikerin Iris Radisch

– Gärten der Kooperation – der Württembergische Kunstverein zeigt
das Werk des Schriftstellers und Filmemachers Alexander Kluge

Freitag, 13. Oktober 2017 (Woche 41)/11.10.2017

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Was wir kaufen,
wie wir leben – zwischen Verführung und Verantwortung

Alle fünf Jahre ein neues Auto, jedes Jahr ein neues Smartphone
und jeden Samstag neue T-Shirts. Immer neue Produkte, schöner,
besser, erstrebenswerter. Konsum ist verführerisch. Und wir alle
lassen uns nur zu gerne verführen. – Auch wenn wir eigentlich schon
alles haben. Wir leben in einer Überflussgesellschaft. Auch
Lebensmittel sind in großer Auswahl und jederzeit verfügbar. Und das
zu immer niedrigeren Preisen. Doch wie hoch ist der Preis, den unsere
Umwelt dafür zahlen muss? Denn je mehr wir konsumieren, desto mehr
werfen wir weg. Altes wird nicht repariert, sondern kostengünstig
ersetzt. Und alles, was wir neu erwerben, steckt in einer Verpackung,
die direkt in den Abfall wandert. Es türmen sich Berge von Müll auf,
und unsere Ozeane versinken in Plastik. Was aber ist die Lösung?
Nicht mehr konsumieren? Radikaler Verzicht und Selbstversorgung? Ist
das denn realistisch umsetzbar? Und ist es eine Frage des Wollens
oder des Könnens? Kann sich jeder Nachhaltigkeit, Bio-Milch und
Fairtrade-Mode leisten? Was muss sich verändern? Wo müssen
Konsumenten und Produzenten handeln? Was kann jeder einzelne von uns
tun – für uns, für unsere Kinder, für unsere Umwelt? Die Gäste bei
Michael Steinbrecher:

Als radikaler Konsumkritiker fordert Christian Felber ein
gesellschaftliches Umdenken. „Das gesamte System ist darauf
ausgerichtet, dass wir immer mehr konsumieren, weil wir damit
gleichsetzen, dass es uns besser geht und dass wir glücklicher sind.“
Felber plädiert deshalb für eine Wirtschaft des Gemeinwohls, die
ethisches Handeln zum Maßstab macht.

Auf dem Bauernhof von Anja Frey steht das Tierwohl an erster
Stelle. Drei Monate lang dürfen die Kälbchen bei ihren Müttern
bleiben und trinken, so viel sie wollen. Dass diese artgerechte
Milchkuh-Haltung einen beträchtlichen Umsatzverlust mit sich bringt,
nimmt die Bio-Bäuerin in Kauf: „Ein Kalb von der Mutter kurz nach der
Geburt zu trennen, ist für mich einfach nur grausam.“

Annette Hoffman war viele Jahre in konventionellen
Textilunternehmen tätig, bevor ihr Bewusstsein dafür wuchs, was
Billigproduktion bedeutet – nicht nur für die Umwelt, auch für den
Menschen. „In der Textilbranche trifft es immer die Ärmsten“, so
Hoffmann, die sich mit der Situation nicht länger abfinden wollte.
Heute produziert sie mit eigenem Label nachhaltig und fair.

Der FDP-Politiker Frank Schäffler hält Vorschriften auch in
Konsumfragen für den falschen Ansatz. Denn Nachhaltigkeit kann sich
schließlich nicht jeder leisten. Er fordert deshalb: „Man muss die
Menschen in die Lage versetzen, selbst zu entscheiden, was und wie
viel sie konsumieren.“

Die Verlockungen der bunten Warenwelt führten bei Joachim Ditzfeld
zu einem langen Leidensweg. „Ich bin von der Konsumwelt verführt
worden“, so der ehemalige Polizist, der über viele Jahrzehnte sein
kurzfristiges Glück im Kauf von schönen, aber sinnlosen Gegenständen
suchte. Die Kaufsucht ließ ihn alles verlieren. Heute lebt Ditzfeld
von Hartz IV.

Michael Albert wollte die Augen nicht weiter verschließen vor den
tausenden und abertausenden Tonnen an Plastikmüll: „Ich habe mich
gefragt, was man als Einzelner tun kann – und zwar schnell.“ Nicht
nur die Eröffnung seines „Unverpackt-Ladens“ war eine logische
Konsequenz. Auch privat lebt Albert mit seiner Familie weitestgehend
plastikfrei.

Dem Kreislauf aus Konsum und Arbeit zu entkommen, das versucht
Katharina Legde. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter
trennte sie sich vom Großteil ihres Besitzes und zog in ein winziges
Häuschen. Der Verzicht auf Materielles brachte ihr einen Gewinn an
Freiheit, die sie nicht mehr missen möchte. „Zeit für die Familie –
das ist der größte Schatz, den man davon trägt.“

Freitag, 13. Oktober 2017 (Woche 41)/11.10.2017

23.30 Spätschicht – Die SWR Comedy Bühne Florian Schroeder mit
Gästen Folge 81

Die Wahl ist vorbei, die Tage werden kürzer. Grund genug für die
einstigen Volksparteien, am Herbstblues zu leiden. Den vertreibt die
„Spätschicht“ mit Florian Schroeder. Er empfängt im Mainzer
Staatstheater fünf Gäste, die wissen, wie man auch an dunklen Tagen
für Erleuchtung sorgt. Dieses Mal sind dabei:

Bodo Bach wärmt sich in kalten Stunden in seinem Garten am
Lagerfeuer. Das Heizmaterial dafür liefert sein neuer Schrank, den er
nach einem langen Einkaufstag in einem skandinavischen Möbelhaus
gekauft hatte.

Jens Neutag stürzt sich in den herbstlichen Blätterwald der
Wahlberichterstattung und setzt sich mit der Art und Weise
auseinander, wie mancher Volksvertreter sein eigenes Ergebnis
schönredet.

Bill Mockridge und Margie Kinsky haben vor längerem mit dem
jeweils anderen die richtige Wahl getroffen. Eine langjährige Ehe ist
schließlich auch nur eine Koalition. Die Regierung wird meist durch
eine Frau gebildet.

Alain Frei ist froh, wenn der Herbst das Laub von den Bäumen
schüttelt – und kein Atomkrieg. Darum wird Frei Beauftragter für
Völkerverständigung und bringt Ruhe in den Konflikt zwischen dem
amerikanischen Präsidenten und dem nordkoreanischen Diktator.

Willy Astor kümmert sich um den Herbst des Lebens, denn der ist
gewöhnlich besonders bunt. Als ausgewiesener Wortakrobat nimmt Astor
das Alter auf die leichte Schulter.

Freitag, 27. Oktober 2017 (Woche 43)/11.10.2017

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Im Hamsterrad
des Lebens – macht der Stress uns krank?

Gesellschaftliche Erwartungen, Leistungsdruck im Beruf oder
Spannungen in Familie und Partnerschaft. Wir alle fühlen uns manchmal
überfordert und geraten in Stress. Aber wann ist man nur erschöpft
oder überarbeitet – und ab wann wird es gefährlich? Dass Stress auch
zur quälenden Dauerbelastung werden kann und krank macht, ist in
aller Munde. Und doch tappen wir alle immer wieder in die Falle und
finden uns im Hamsterrad wieder. Denn die ersten Alarmsignale werden
leider häufig übersehen oder auch ganz bewusst ignoriert.
Funktionieren müssen, ständig unter Strom stehen, nie zur Ruhe
kommen, permanent an die eigenen Belastungsgrenzen gehen – und
darüber hinaus. Die Folgen im schlimmsten Fall: Der totale
Zusammenbruch, Burnout. Doch was hilft gegen Stress? Wie können wir
vorbeugen? Und wie mit Stress umgehen lernen? Welche Auswege gibt es
aus dem Hamsterrad? Und ist Stress wirklich immer so negativ? Oder
ist er nicht manchmal auch hilfreich, liefert uns Energie und lässt
uns Dinge schaffen, die zunächst unmöglich scheinen?

„Nachtcafé“: Seit der ersten Ausstrahlung 1987 bietet die Sendung
facettenreiche Diskussionen und Geschichten, die das Leben schreibt.
Sie bringt Woche für Woche unterschiedlichste Lebenswelten zusammen
und sieht sich als Ort des Austauschs aller gesellschaftlichen
Gruppen. Fragen zu Liebe, Beziehung und Familie, zu Gesundheit und
Moral oder auch existenzieller Art stehen im Mittellpunkt – sei es
der berufliche Absturz, eine Behinderung, eine unglückliche Liebe,
sei es eine späte Vaterschaft, der Erfolg über Nacht oder die
Lebensfreude im Alter. Jeder Gast berichtet aus seiner persönlichen
Perspektive. Im E-Werk in Baden-Baden unterhalten sich
talkunerfahrene Gäste, Prominente und Experten auf Augenhöhe
miteinander.

Michael Steinbrecher moderiert seit 2015 das 90-minütige Format,
das wöchentlich bundesweit etwa eine Million Zuschauer erreicht.
Geradlinig und einfühlsam filtert er aus jeder individuellen Runde
und Fragestellung die Essenz für die Zuschauerinnen und Zuschauer
heraus.

Donnerstag, 02. November 2017 (Woche 44)/11.10.2017

Geänderten Beitrag beachten!

15.15 (VPS 15.14) Traumpfade – Der Lechweg Erstsendung:
28.03.2016 in BR

Freitag, 03. November 2017 (Woche 44)/11.10.2017

Nachgeliefertes Thema beachten!

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher An den Rand
gedrängt – von denen, die nicht gehört werden

Es brodelt mächtig! Mitten durchs Land zieht ein Gefühl von
Ungerechtigkeit und spaltet zunehmend unsere Gesellschaft, der Ton
zwischen „denen da oben“ und „wir da unten“ wird deutlich schärfer.
Dabei glänzt doch die Oberfläche – unsere Wirtschaft ist robust, die
Arbeitsämter vermelden ein neues Rekordtief bei der
Arbeitslosenquote, die Löhne steigen. Alles bestens? Keinesfalls. Die
betagte Nachbarin muss nach 40 Jahren ihr Viertel verlassen, weil die
Rente nicht mehr für die Miete reicht. Immer mehr Kinder aus sozial
schwachen Familien sitzen morgens hungrig im Schulunterricht,
Alleinerziehende können trotz Job oft kaum den Kita-Platz bezahlen.
Es mehren sich die Stimmen, die sich nicht gehört, die sich vergessen
und übergangen fühlen. Sie sehen sich von der Politik mit Floskeln
abgespeist, von den Medien mit ihren Ängsten nicht ernst genommen und
als Verlierer an den Rand gedrängt. Die Quittung haben die großen
Parteien bei der Bundestagswahl zu spüren bekommen: Die Wähler wenden
sich ab. Die Zukunftsangst geht um – gepaart mit Wut, Enttäuschung
und der Frage: Sieht so soziale Gerechtigkeit aus? Im Nachtcafé „An
den Rand gedrängt – von denen die nicht gehört werden“ kommen Bürger
zu Wort, die offen über ihre Sorgen, Ängste und Probleme sprechen,
mit denen sie alltäglich konfrontiert sind.

„Nachtcafé“: Seit der ersten Ausstrahlung 1987 bietet die Sendung
facettenreiche Diskussionen und Geschichten, die das Leben schreibt.
Sie bringt Woche für Woche unterschiedlichste Lebenswelten zusammen
und sieht sich als Ort des Austauschs aller gesellschaftlichen
Gruppen. Fragen zu Liebe, Beziehung und Familie, zu Gesundheit und
Moral oder auch existenzieller Art stehen im Mittellpunkt – sei es
der berufliche Absturz, eine Behinderung, eine unglückliche Liebe,
sei es eine späte Vaterschaft, der Erfolg über Nacht oder die
Lebensfreude im Alter. Jeder Gast berichtet aus seiner persönlichen
Perspektive. Im E-Werk in Baden-Baden unterhalten sich
talkunerfahrene Gäste, Prominente und Experten auf Augenhöhe
miteinander. Michael Steinbrecher moderiert sein 2015 das 90-minütige
Format, das wöchentlich bundesweit etwa eine Million Zuschauer
erreicht. Geradlinig und einfühlsam filtert er aus jeder
individuellen Runde und Fragestellung die Essenz für die
Zuschauerinnen und Zuschauer heraus.

Michael Steinbrecher ist TV-Journalist und seit 2009 Professor für
Fernseh- und Crossmedialen Journalismus an der TU Dortmund. Er bekam
viele Preise und Auszeichnungen, darunter der Adolf-Grimme-Preis.

Dienstag, 07. November 2017 (Woche 45)/11.10.2017

Geänderten Beitrag beachten!

14.15 Eisenbahn-Romantik

Mit der Zahnradbahn durch den Peloponnes Erstsendung: 19.09.1999
in SWR/SR Folge 341

Samstag, 11. November 2017 (Woche 46)/11.10.2017

Geänderten Beitrag für BW und RP beachten!

18.45 BW+RP: Stadt – Land – Quiz

Das Städteduell im Südwesten Erstsendung: 12.08.2017 in SWR

Sonntag, 12. November 2017 (Woche 46)/11.10.2017

22.30 Auto-Ikonen: Opel Manta

Der Prügelknabe

Über kaum ein anderes Auto hat die Welt mehr gespottet als über
den Opel Manta. Das Kultauto aus Rüsselsheim wird als Familiencoupé
der Mittelschicht geboren und endet als Wegbereiter von
Tuning-Trieben. Dabei steht der Manta für eine goldene Epoche Opels,
brav, vernünftig, erschwinglich, befreit von Allüren. Sein Fett
kriegt er erst ab, als er längst beerdigt ist. Heute ist der einstige
Prügelknabe in Würde ergraut, eine Autoikone.

Die Dokumentation zeigt den Vater des Ur-Manta, den Designer
George Gallion, und wirft einen Blick in die größte private
Mantasammlung der Welt. Einzigartige Mantas wie der berühmte in
England entwickelte Turbo sind ebenso zu sehen wie der Manta 400 von
Rallyelegende Walter Röhrl, der hier unterwegs ist. Die Dokumentation
trifft Uschi alias Tina Ruland aus „Manta Manta“, dem Kultfilm der
frühen Neunziger – im Original-Manta aus dem Kinoklassiker.

Montag, 13. November 2017 (Woche 46)/11.10.2017

Geänderten Beitrag beachten!

01.00 Stadt – Land – Quiz (WH von SA) Das Städteduell im
Südwesten Erstsendung: 12.08.2017 in SWR

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285,
grit.krueger@SWR.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 11. Okt 2017. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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