SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von Dienstag, 14.11,17 (Woche 46) bis Mittwoch, 20.12.17 (Woche 51)





Dienstag, 14. November 2017 (Woche
46)/13.11.2017

20.15 Marktcheck

Hendrike Brenninkmeyer moderiert die Sendung. Zu den geplanten
Themen gehören:

Einbruch-Schutz – ein Profi-Langfinger plaudert aus dem
Nähkästchen: Mit Einzug der dunklen Jahreszeit kommt bei vielen auch
die Angst vor Einbrechern. Bei schlecht gesicherten Fenstern und
Türen sind Diebe in Sekundenschnelle in der Wohnung oder im Haus.
Dann bleibt nur zu hoffen, dass die Wertsachen gut versteckt sind.
„Marktcheck“ trifft einen ehemaligen Berufseinbrecher. Er erklärt,
welche Verstecke leicht zu finden sind und wie man sich schützen
kann.

Gefährliche Duftstoffe – wenn Wohlgerüche krank machen: Duftstoffe
sind überall zu finden, im Waschmittel, Shampoo, in Kosmetika, sogar
in Toilettenpapier oder Strumpfhosen. Auch wenn sie verführerisch
riechen – Produkte mit diesen Inhaltsstoffen sind nicht unbedenklich
und können Allergien auslösen. „Markcheck“ deckt auf.

Supergemüse Gurke – ein Schlankmacher mit vielen Vitaminen und
Mineralien: Gurken enthalten neben Wasser viele Vitamine und
Mineralstoffe. Außerdem haben sie kaum Kalorien. Welche Sorten gibt
es? Wie gesund sind Gewürzgurken aus dem Glas? „Marktcheck“ gibt
Ernährungstipps und stellt Rezepte für die Zubereitung vor.

Tierschutz-Siegel – welche garantieren wirklich faire Haltung?
Viele Siegel versprechen Produkte aus artgerechter Haltung. Am
weitesten verbreitet ist das Etikett der „Initiative Tierwohl“.
Schweinefleisch mit diesem Logo kann man in Supermärkten und
Discountern teilweise schon für weniger als fünf Euro das Kilo
kaufen. Haben diese Tiere tatsächlich artgerecht gelebt? Inwieweit
unterscheiden sich Siegel wie Biosiegel, Neuland-Siegel oder das
Premiumlabel des Deutschen Tierschutzbundes? „Marktcheck“ klärt auf.

Leben mit Alzheimer – wie erkennen, wie damit umgehen? Alzheimer
ist eine der meistgefürchtetsten Krankheiten. Sie löscht sukzessive
die Erinnerung und schließlich die ganze Persönlichkeit. Mit rund 1,6
Millionen Betroffenen und mehr als 300.000 Neuerkrankungen pro Jahr
in Deutschland ist Alzheimer die häufigste Form der Demenz und gilt
bis heute als unheilbar. Woran erkennt man Alzheimer? Wie
unterscheiden sich Altersvergesslichkeit und erste Demenz-Symptome?
Wie können Angehörige und Freunden Alzheimer-Kranken helfen? Kann der
Verlauf über Medikamente verzögert oder abgeschwächt werden? SWR
Gesundheitsexperte Lothar Zimmermann ist Gast im Studio und
beantwortet Fragen rund um das Thema Alzheimer.

Tipp der Woche: Nie mehr stinkende Zwiebelfinger! Zwiebeln und
Knoblauch sind gesund, allerdings riechen die Finger nach dem
Schneiden nicht angenehm. „Marktcheck“ zeigt, wie man den Geruch
wieder wegbekommt.

„Marktcheck“: Kritisch, hintergründig, unabhängig berichtet das
SWR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin „Marktcheck“. Hendrike
Brenninkmeyer moderiert die Sendung jeden Dienstag um 20:15 Uhr im
SWR Fernsehen. Informationen unter www.SWR.de/marktcheck

Mittwoch, 22. November 2017 (Woche 47)/13.11.2017

20.15 (VPS 20.14) Boris Becker – Der Spieler Erstsendung:
20.11.2017 in Das Erste

Im Juli 1985 reckt ein Siebzehnjähriger seine Fäuste in den Himmel
über London. Boris Becker, der rotblonde Junge aus Leimen hat
Wimbledon gewonnen, das bedeutendste Tennisturnier der Welt. 15.000
Menschen jubeln im Stadion, Millionen vor den Fernsehschirmen. Es ist
die große Zäsur im Leben von Boris Becker, die alles verändern soll.
Dieser Sieg ist erst der Anfang. Dreimal gewinnt Boris Becker
Wimbledon, holt insgesamt sechs Grand-Slam Titel. Seine erste Million
macht er mit 18, spielt insgesamt 25 Millionen an Preisgeldern ein.
Sein Name wird zur Marke und sorgt für noch mehr Millionen in den
Kassen der Werbeindustrie. Es folgen Einladungen von Präsidenten,
Königshäusern, vom Weißen Haus und vom Papst. Er löst in Deutschland
eine Beckermania aus, wird rumgereicht und vereinnahmt. Becker, dem
es doch nur um seinen Tennissport geht, ist zu jung, um auf ein Leben
in Öffentlichkeit vorbereitet zu sein. Mit dem Ruhm kommen die
Erwartungen und die ganze Welt schaut zu. Bis heute. „Seit über 30
Jahren lebe ich öffentlich. Dafür zahlt man einen Preis.“

Der Film „Boris Becker – Der Spieler“ – aus Anlass seines 50.
Geburtstages im November – blickt zurück auf die unvergessenen
Auftritte des Leimeners auf den Tennisplätzen dieser Welt. Die
Dokumentation widmet sich aber auch den Nachrichten zur Pleite
Beckers, die seit Monaten die Schlagzeilen bestimmen.

Wer ist Boris Becker? Die Autoren begleiten seit Ende 2016 die
öffentlichen Auftritte Boris Beckers, der sie als einziges
Fernsehteam mit in sein Haus nach London nimmt und in die Ferien nach
Ibiza. Kammertöns und Wech beobachten ihn bei einem nächtlichen
Pokerturnier in Tschechien und folgen ihm zu einem Auftritt in die
englische Eliteuniversität Cambridge. Die Kamera ist dabei, wenn
Becker sich einer längst überfälligen Operation am Sprunggelenk
unterzieht. Bei all den Begegnungen macht Becker keinen Hehl aus
seiner inneren Verfassung. Seine Verletzlichkeit ist zu spüren, sein
Siegeswille und manchmal auch sein Einzelkämpfertum: „Den einen
besten Freund habe ich nicht. Es gibt keinen Menschen, der alles von
mir weiß.“

Das Team reist mit ihm nach Monte Carlo und Paris – und ist mit
der Kamera dabei, als Ende Juni die ersten Schlagzeilen über seine
Schulden die Runde machen. Die erste Reaktion Beckers vor der Kamera
ist die entrüstete Frage „Was habe ich den Redakteuren getan? Was den
Herausgebern?“. Er empfindet die Veröffentlichungen als „Rufmord“,
sogar als „Totschlag“. Den Autoren gegenüber ist Becker völlig offen.
Er lässt sie teilnehmen an seiner Verzweiflung und an seiner
Siegesgewissheit. Zum ersten Mal äußert er sich im Fernsehen zu
seiner Finanzsituation und den Zusammenhalt in seiner Familie. Er
vergleicht Tennis mit dem Leben, das er jetzt führt: „Das Ziel ist
immer das Gleiche: das Spiel zu gewinnen“.

Die Erkenntnis, niemals wieder etwas so gut zu können wie
Tennisspielen, kann tragische Züge haben. Wie andere Ausnahmeathleten
auch hat Becker manchmal Mühe, den Erfolg und den guten Stil
unbeschadet in den Alltag zu retten. In das zweite Kapitel seines
Lebens. Über Jahre vertraut er auf den Rat von eigennützigen
Beratern, von denen viele sein Licht suchen. Und der Boulevard findet
in ihm eine offenbar nie versiegende Quelle für Lob oder Häme. Gegen
eine übergroße Vereinnahmung in seiner Heimat wehrt sich Becker: „Ich
bin nicht Euer Boris.“

Über Boris Becker sprechen seine Ehefrau Lilly, seine Ex-Frau
Barbara, seine Mutter Elvira, seine Schwester Sabine. Ehefrau Lilly
fasst ihre Erfahrungen so zusammen: „Wenn Du mit Boris Becker
zusammenlebst dann hast Du ihn in guten und in schlechten Tagen, aber
ich liebe ihn, weil er sich nicht unterkriegen lässt.“ Zu Wort kommen
sein langjähriger Manager Ion Tiriac, sein Trainer Günther Bosch
sowie ehemalige deutsche Tennisprofis wie Michael Stich und Carl-Uwe
Steeb. Tiriac erinnert sich an den jungen Boris, dem er beigebracht
habe, nach seinen, Tiriacs Regeln zu leben und zu spielen: „Er war ja
noch so ein Baby. Was immer ich sagte, war Gesetz“. Bosch vergisst
nicht den Kampfgeist seines Schützlings: „Manchmal tropfte Blut durch
seinen Schuh“. Steeb weiß noch: „Boris ging beim Gegner dahin, wo es
wehtut“.

Eine Produktion der C-Films (Deutschland) GmbH in Koproduktion mit
Wild Bunch Germany, SWR und WDR

Freitag, 01. Dezember 2017 (Woche 48)/13.11.2017

Nachgeliefertes Thema beachten!

22.15 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Der Herkunft auf
der Spur

Donnerstag, 07. Dezember 2017 (Woche 49)/13.11.2017

Zusätzlichen Gast beachten!

23.15 lesenswert

Denis Scheck im Gespräch mit Thomas Lehr und Insa Wilke

Mittwoch, 13. Dezember 2017 (Woche 50)/13.11.2017

22.00 Tatort: Wofür es sich zu leben lohnt Fernsehfilm
Deutschland 2016 Erstsendung: 04.12.2016 in Das Erste Autor:
Sathyan Ramesh und Aelrun Goette Rollen und Darsteller: Klara
Blum____Eva Mattes Kai Perlmann____Sebastian Bezzel Matteo
Lüthi____Roland Koch Catharina____Hanna Schygulla Isolde____Irm
Hermann Margarethe____Margit Carstensen Maximilian
Heinrich____Matthias Habich Anna Krist____Julia Jäger Josef
Krist____Thomas Loibl Marie Krist____Paula Knüpling Annika
Beck____Justine Hauer Eva Glocker____Isabelle Barth Frau
Mayer____Sarah Hostettler Goldmann____Alexander Simon und andere
Musik: Boris Bojadzhiev Kamera: Conny Janssen

Seltsam und voller Rätsel sind die Fälle, mit denen Klara Blum,
Kai Perlmann und Matteo Lüthi im letzten Bodensee-Tatort des SWR
befasst sind. „Wofür es sich zu leben lohnt“ heißt er, und das ist
weder eine Frage noch eine Antwort, sondern eine Auffassung – eine
Haltung.

Denn Haltung ist gefragt, wenn man die Witwe eines nicht nur
berüchtigten, sondern auch viel geliebten, zu Tode gepeinigten
rechtsextremen Vordenkers verhört. Wenn man den Giftmord an einem
Anlagebetrüger recherchieren muss, auch wenn man diesem gar kein
Wohlergehen wünschte. Wenn man drei greise weise Maiden kennenlernt,
die Hexen sein könnten oder Heilige. Lüthi, Perlmann und Blum
ermitteln in einer Welt, in der Tausende Arbeiter schuldlos
verbrennen und der Schuldige in seinen Krokodilstränen badet.

Wofür es sich zu leben lohnt, ist, wie Klara Blum sagt, „dass da
Gerechtigkeit herrscht“. Und das ist nicht das letzte Wort.

Donnerstag, 14. Dezember 2017 (Woche 50)/13.11.2017

23.15 lesenswert quartett

Denis Scheck im Gespräch mit Insa Wilke, Ijoma Mangold und
Sandra Kegel

Denis Scheck moderiert das traditionsreiche Kritikerquartett. Wie
immer sind Ijoma Mangold (Literaturchef der Zeit) und die
Literaturkritikerin Insa Wilke dabei, Gast im Quartett ist Sandra
Kegel, die Literaturchefin der FAZ.

Daniel Kehlmann, Tyll: Der Schriftsteller Daniel Kehlmann hat mit
„Vermessung der Welt“ bewiesen, dass klassischer Stoff und Bestseller
sich nicht widersprechen. Er lässt Eulensiegel in seinem neuen Roman
durch den Dreißigjährigen Krieg reisen. Von vielen Kritikern wird das
Buch als das Ereignis schlechthin dieses Buchherbstes gefeiert.

Homer, Ilias: Die Ilias ist einer der Urtexte des Abendlandes, die
Schilderung eines grausamen Krieges, ein Mythos, der nebenbei auch
noch das transportiert, was wir unter Menschlichkeit verstehen. Jetzt
liegt die Vorgeschichte des trojanischen Krieges als Prachtausgabe in
den Buchläden, neu übertragen von Kurt Steinmann.

John le Carré, Das Vermächtnis der Spione: Eigentlich hat sich der
Held längst aus dem Agentendasein zurückgezogen – da wird er
einbestellt. Der Geheimdienst wurde verklagt. Er soll sich
rechtfertigen für zahllose Eigenmächtigkeiten aus der Zeit des kalten
Krieges.

Irene Dische, Schwarz und Weiß: Die deutsch-amerikanische
Erzählerin Irene Dische hat mit ihrem neuen Roman acht Jahre gewartet
– er entführt uns ins New York der 70er und 80er Jahre, erzählt die
Geschichte von Lili, deren Eltern vor Hitler flohen und die jetzt als
Model in New York lebt und von Duke, den sie aus armen Verhältnissen
zu sich holt und der eine sagenhafte Karriere als Weinkenner antritt.

Mittwoch, 20. Dezember 2017 (Woche 51)/13.11.2017

Beitrag ist Hörfilm und wird mit Videotext-Untertitel
ausgestrahlt!

22.45 Agathe kann–s nicht lassen – Mord im Kloster Spielfilm
Deutschland 2005 Erstsendung: 27.10.2005 in Das Erste Autor:
Hartmann Schmiege

Pressekontakt: Grit Krüger, Tel 07221/929-22285,
grit.krueger@SWR.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 13. Nov 2017. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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