Südwest Presse: KOMMENTAR · INTERNET





KOMMENTAR · INTERNET

Verantwortung 2.0 Manche werden die neueste Studie zur
Mediennutzung kleiner Kinder erschreckend finden. Dreijährige, die
vor dem Tablet sitzen, Achtjährige, die im Internet surfen. Ja, man
kann das bedauern oder aber das Positive sehen. Die Kinder wachsen
hinein in unsere digitalisierte Welt, und sie müssen lernen, sich
darin zurechtzufinden. Aufgabe der Eltern ist es, sie zu begleiten.
Manch einer glaubt, er sei dem nicht gewachsen. Doch es gibt genug
Möglichkeiten, sich zu informieren. Kaum eine Schule, die keinen
Präventionsabend hat, dazu gibt es private Angebote und sehr gute
Ratgeber-Seiten im Netz. Nur nutzen muss man sie. Kinder müssen
lernen, dass das weltweite Netz zwar große Möglichkeiten, aber eben
auch Gefahren birgt. Wer in diesem Bewusstsein aufwächst, kann als
Jugendlicher besser damit umgehen als jemand, der vom digitalen
Teufelszeug völlig ferngehalten wurde. Wenn die Kinder uns mit ihrem
Wissen dann überholen, muss uns das keine Angst machen. Eltern tragen
die Verantwortung dafür, wann und wie ihr Kind Medien nutzt. Wie am
Fernseher gibt es an jedem PC, Smartphone oder Tablet einen Knopf zum
Ausschalten. Es muss aber jemand da sein, der darauf drückt. Werden
die Medien allein als elektronischer Babysitter missbraucht, dann ist
die Studie in der Tat bedenklich. Doch die Entscheidung liegt bei den
Eltern – genauso wie in der Frage, ob sie dem Kind Bücher vorlesen
oder nicht.

Pressekontakt:
Südwest Presse
Ulrike Sosalla
Telefon: 0731/156218

veröffentlicht von am 23. Jun 2015. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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