Rheinische Post: Loveparade: Opferanwalt kritisiert Staatsanwaltschaft





Loveparade-Opferanwalt Julius Reiter hat die
die öffentliche Stellungnahme der Duisburger Staatsanwaltschaft zum
Stand der Ermittlungen zur Katastrophe kritisiert: „Es darf nicht
sein, dass wir als Vertreter der Hinterbliebenen von der
Staatsanwaltschaft nicht darüber in Kenntnis gesetzt worden sind und
erst über die Presse davon erfahren. Das zeugt von mangelndem Respekt
den Opfern gegenüber“, sagte Reiter der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). Zudem sei es nicht
nachzuvollziehen, dass die Vertreter der Opfer immer noch keinen
Einblick in die Ermittlungsakten erhalten hätten. „Das kommt einem
Skandal gleich“, sagte Reiter. Die Duisburger Staatsanwaltschaft
hatte sich in einer Presseerklärung erstmals öffentlich bei den
Hinterbliebenen und Opfern der Loveparade-Katastrophe dafür
entschuldigt, dass die Ermittlungen nach wie vor nicht abgeschlossen
sind. Julius Reiter vertritt gemeinsam mit dem ehemaligen
Bundesinnenminister Gerhard Baum die Interessen von Hinterbliebenen
der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

veröffentlicht von am 25. Feb 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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