Präsident Janukowitsch bekräftigt EU-Kurs der Ukraine





Die Ukraine hoffe, das Assoziierungsabkommen (AA) mit der
Europäischen Union in naher Zukunft unterzeichnen zu können. Das
erklärte der Präsident der Ukraine, Wiktor Janukowitsch, im Rahmen
des Gipfels der Östlichen Partnerschaft heute in Vilnius. Zunächst
aber müsse das Land alle Vorkehrungen für die bevorstehende
Unterzeichnung des AA treffen, um die bestmöglichen Ergebnisse damit
zu erzielen, betonte er.

Die Ukraine verhandelt bereits seit sechs Jahren mit der
Europäischen Union um Kompromisse. Einige wichtige Schritte stünden
noch bevor, so das Staatsoberhaupt. „Ich bekräftige das Ziel der
Ukraine, das Assoziierungsabkommen in naher Zukunft zu
unterzeichnen“, sagte er.

Neue Handels- und Wirtschaftsbedingungen zwängen die Ukraine dazu,
das Programm gemeinsamer Massnahmen zur Anpassung der Wirtschaft an
die neuen Realitäten umzusetzen und die negativen Auswirkungen auf
die schwachen Gruppen der ukrainischen Bevölkerung so gering wie
möglich zu halten, betonte der Präsident.

Er sei zuversichtlich, dass derartige Vorbereitungen die aktuellen
Widersprüche aus dem Weg räumen und der Ukraine zur weiteren
europäischen Integration verhelfen ohne werden, ohne dass das Land
dabei wirtschaftliche Verluste erleide.

Der ukrainische Staatschef nahm den Gipfel auch zum Anlass, erneut
zu betonen, wie wichtig weitere dreigliedrige Verhandlungen zwischen
der EU, Russland und der Ukraine seien. Zu den Themen, die in dieser
Konstellation diskutiert werden müssten, gehörten unter anderem
Gastransportsysteme, Handelsabkommen, Finanz- und Wirtschaftshilfen.

Die Vertreter der Europäischen Union bekräftigten ihren Wunsch
nach einer engen Beziehung mit der Ukraine sowie ihre Absicht, dem
osteuropäischen Land helfen zu wollen. „Wir als die Europäische Union
müssen mit Russland sprechen, um das –Ringen– um die Ukraine zu
verhindern“, erklärte Kanzlerin Angela Merkel. Das berichtet Unian.
Sie betonte ausserdem, Europa werde die Ukraine mit Erdgas beliefern.

Ähnlich äusserte sich auch die EU-Aussenbeauftragte Catherine
Ashton: „Wir wollen enge Beziehungen zur Ukraine, insbesondere in
wirtschaftlicher Hinsicht… Ich würde sagen, die Tür zur
Europäischen Union bleibt geöffnet.“

Die europäische Integration der Ukraine wird von tausenden
Ukrainern unterstützt, die gegen die jüngste Entscheidung des
Ministerkabinetts der Ukraine, das Assoziierungsabkommen mit der EU
auf Eis zu legen, protestiert hatten.

Pressekontakt:
Weitere Informationen erhalten Sie bei Alex Guzenko +380443324784
news@wnu-ukraine.com, Projektmanager bei Worldwide News Ukraine.

veröffentlicht von am 29. Nov 2013. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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