Posthum erhält Dirk Bach am Grab seinen Comedypreis // Ehrung für „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“





Was lange währt, wird endlich gut. Am Grab des
verstorbenen Kölner Schauspielers und Komikers wurde am Dienstagabend
die Trophäe des Deutschen Comedypreises installiert, den Sonja
Zietlow im Oktober 2013 „ohne Dicki“ nicht annehmen wollte. Dies
berichtet das Medienmagazin DWDL.de.

Was als Ehrung gedacht war, kam zum unglücklichen Zeitpunkt: Bei
der Verleihung des Deutschen Comedypreises 2013 wurden Sonja Zietlow
und Daniel Hartwich im vergangenen Oktober für ihre Moderation der
RTL-Sendung „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ ausgezeichnet.
Doch annehmen wollten die beiden Moderatoren den Preis nicht. Sonja
Zietlow sagte in Gedenken an ihren ein Jahr zuvor verstorbenen
Co-Moderator und Freund Dirk Bach: „Ich kann diesen Preis nicht
annehmen, im ersten Jahr nach meinem Dicki.“

Im Rahmen der Benefiz-Konzertreihe „Cover me“, die 2002 von Dirk
Bach und Bernd von Fehrn ins Leben gerufen wurde und im November 2013
zu Ehren des verstorbenen Schauspielers und Komikers noch einmal
veranstaltet wurde, trat auch Sonja Zietlow auf die Bühne und sprühte
den ihr überreichten Comedypreis vor mehr als 1000 Zuschauern mit
rosafarbener Lackfarbe an. „Hiermit verleihe ich den ersten Pink
Comedy Preis fürs Lebenswerk an Dirk Bach“, verkündete Zietlow und
überreichte die Trophäe an „Cover me“-Organisator Bernd von Fehrn mit
der Bitte, den Preis zu verwahren, für den guten Zweck nutzbar zu
machen oder ihn „so zu platzieren, wo auch jeder sieht, dass es
Dickis Preis ist“.

„Und genau das konnte jetzt geschehen“, erklärt Bernd von Fehrn im
Gespräch mit dem Medienmagazin DWDL.de. Zusammen mit Vertretern der
Stadt Köln und der Friedhofsverwaltung Köln-Melaten stellte er die
Weichen dafür, dass der Comedypreis für die Moderation der
RTL-Sendung „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ am Ende doch noch
den Weg zu Dirk Bach fand. Am frühen Dienstagabend wurde die Trophäe
an Bachs Grab angebracht: „Für alle und jeden sichtbar, in dank
Sonjas leuchtendem Dirk-Pink als posthume Ehrung seines
unermesslichen komischen Talents“, sagt von Fehrn.

Während die lange Reise der Trophäe damit ein Ende findet, bleibt
die Zukunft der 2002 von Dirk Bach und Bernd von Fehrn ins Leben
gerufenen und in Köln zum Kult gereiften Benefiz-Konzertreihe „Cover
me“ zu Gunsten der „Lebenshaus Stiftung“ der Kölner AIDS-Hilfe leider
ungewiss. Die Kölner AIDS-Hilfe sieht sich außer Stande, die
Veranstaltungsreihe fortzuführen. „Ein Schock für uns. Wir hoffen
jetzt darauf, einen neuen Veranstalter zu finden. Oder andere
engagierte Menschen, die uns dabei helfen, Dirks großartige
Charityidee – und damit ihn selbst – für alle am Leben zu erhalten.
Damit wir auch weiterhin in seinem Sinne feiernd helfen können“, so
von Fehrn im Gespräch mit dem Medienmagazin DWDL.de.

Pressekontakt:
Thomas Lückerath
Chefredakteur
Medienmagazin DWDL.de
Telefon: 0221 30216730
eMail: lueckerath@dwdl.de

veröffentlicht von am 18. Jun 2014. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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