„Pferdefleisch-Skandal“ führt auch nach Nordrhein-Westfalen





Im so genannten Pferdefleisch-Skandal gibt es
jetzt erste Hinweise, wonach entsprechende Produkte auch nach
Deutschland geliefert worden sind. Konkret geht es um einen
Verdachtsfall bei einem Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Über
einen Zwischenhändler in Luxemburg seien die verdächtigen Produkte in
größerem Umfang nach Deutschland und Nordrhein-Westfalen geliefert
worden, teilt das NRW-Verbraucherministerium mit.

Betroffen seien nicht nur Discounter- und Lebensmittelketten,
sondern auch andere Unternehmen. Derzeit seien Kontrolleure
unterwegs, um in den Lagern nachzusehen, ob die Produkte, die
zwischen November und Januar geliefert wurden, noch vorrätig sind.
Wenn ja, soll schnellstmöglich analysiert werden, ob Pferdefleisch
beigemischt worden ist, das kann aber einige Tage dauern.

Nach WDR-Informationen ist das Tiefkühldienst-Unternehmen Eismann
in Mettmann betroffen. Ein Firmensprecher bestätigte dem
Westdeutschen Rundfunk, dass derzeit Lebensmittelkontrolleure im Haus
seien, um Proben zu nehmen. Die Tiefkühl-Firma habe bereits in der
vergangenen Woche zwei ihrer Lasagne-Produkte aus dem Sortiment
genommen. Diese würden derzeit noch im hauseigenen Labor überprüft.

Pressekontakt:
Sonja Steinborn, WDR Presse und Information, Funkhaus Düsseldorf
0211 8900 506 presse.duesseldorf@wdr.de

veröffentlicht von am 13. Feb 2013. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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