neues deutschland: „Babylon Berlin“-Regisseur Tom Tykwer: Man sollte sich der Demokratie „nie sicher sein“





Der deutsche Regisseur Tom Tykwer („Lola rennt“,
„Das Parfüm“, „Cloud Atlas“) sieht Parallelen zwischen der heutigen
politischen Realität in der Bundesrepublik und der der Weimarer
Republik. Während der Entstehung seiner neuen TV-Serie „Babylon
Berlin“, die am Donnerstag in Berlin Premiere hat, seien ihm die
Ähnlichkeiten zwischen den beiden Zeiten immer deutlicher geworden –
„zumindest oberflächlich betrachtet“, erklärt der 52-Jährige im
Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues
deutschland“ (Freitagausgabe). „Auch die Vorstellung, dass wir – wie
unsere Serien-Helden – möglicherweise naiv sind in unserem Glauben an
eine stabile Demokratie, ist beunruhigend. Man sollte sich nie sicher
sein.“

„Babylon Berlin“ ist ein im Berlin der späten 1920er Jahre
angesiedelte Thriller-Serie, die auf der Bestseller-Reihe des
Schriftstellers Volker Kutscher basiert. Im Mittelpunkt steht
Kommissar Gereon Rath, der in einem von Drogen, Kriminalität,
politischen Extremismus, Emanzipationsbemühungen und sozialen
Eskapismus geprägten Milieu ermittelt. Die in zwei Staffeln zu je
acht Folgen ausgestrahlte Serie läuft ab 13. Oktober im Bezahlsender
„Sky“; Ende 2018 ist sie in der ARD zu sehen.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

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veröffentlicht von am 28. Sep 2017. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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