Neuer Sonderforschungsbereich zum menschlichen Essverhalten





hungsbereich zum menschlichen Essverhalten

Das menschliche Essverhalten ist Thema eines neuen Sonderforschungsbereichs (SFB) der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sprecherhochschule ist die Universität zu Lübeck. Am SFB/Transregio 134 („Essverhalten: Homöostase und Belohnungssysteme“) sind außerdem die Universitäten Köln und Hamburg sowie das Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung Köln beteiligt.

Das Fördervolumen beträgt 9,5 Millionen Euro für die Jahre 2014 bis 2017 (Angabe: Ministerium für Bildung und Wissenschaft des Landes Schleswig-Holstein). Sprecher des neuen Sonderforschungsbereichs ist Prof. Dr. Hendrik Lehnert, der Direktor der Medizinischen Klinik I in Lübeck.

Für die Universität zu Lübeck stellt die Bewilligung eine große Auszeichnung und einen Ansporn für alle weiteren Forschungsanstrengungen dar. Sie stärkt und erweitert die Forschungen und die Zusammenarbeit im Rahmen des Zentrums für Gehirn, Hormone und Verhalten (Center of Brain, Behavior and Metabolism, CBBM) der Universität.

Das Überangebot an energiereicher Nahrung, wie es in industrialisierten Ländern fast überall vorkommt, fördert das Essen über den eigentlichen Energiebedarf hinaus. Dieser Umstand gilt als eine der Hauptursachen für den dramatischen Anstieg an Übergewicht und Fettleibigkeit weltweit. Die Nahrungsaufnahme wird dabei nicht allein durch homöostatische Prozesse bestimmt, mit denen jedes Lebewesen seinen körperlichen Zustand in einem gesunden Gleichgewicht zu halten versucht. Vielmehr spielen auch hedonische, also belohnungsassoziierte Prozesse sowie die Ausbildung von Gewohnheiten eine Rolle. Wie der Einfluss dieser Faktoren von der individuellen genetischen Ausstattung abhängt und durch Veränderungen im Lebensstil beeinflusst wird, untersucht der SFB/Transregio „Essverhalten: Homöostase und Belohnungssysteme“.

Der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beschloss auf seiner Herbstsitzung 2013 in Bonn die Einrichtung von insgesamt neun neuen Sonderforschungsbereichen. Sie werden mit insgesamt 64,4 Millionen Euro für zunächst drei Jahre und neun Monate gefördert. Hinzu kommt eine 20-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten aus den Forschungsprojekten. Fünf der neun eingerichteten Verbünde, unter ihnen der zum Essverhalten, sind SFB/Transregio (TRR), die sich auf mehrere Forschungsstandorte verteilen. Die DFG fördert damit ab April 2014 insgesamt 235 Sonderforschungsbereiche.

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veröffentlicht von am 22. Nov 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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