Neue OZ: Neue OZ – Interview Medien mit Martje Saljé, Türmerin von Münster.





Türmerin von Münster

wünscht sich Rolle im „Tatort“

Martje Saljé: Und wenn es nur die Leiche ist – Lied für Wilsberg
geschrieben – Liebesbrief von einem 83-Jährigen

Osnabrück.- Martje Saljé, Türmerin von Münster, würde gern eine
Rolle im „Tatort“ aus der westfälischen Stadt übernehmen: „Und wenn
es nur die Leiche ist, von der man am Ende den linken Fuß sieht“, gab
sich die 33-Jährige gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“
(Samstag) bescheiden. Vorstellen kann sie sich allerdings auch eine
Rolle wie im richtigen Leben: „Als Türmerin könnte ich sogar eine
Zeugin spielen, die von ihrem Turm aus den Mord oder etwas
Verdächtiges beobachtet.“

Mit seinem Wunsch, zu Beginn einer „Tatort“-Folge mal in einem der
Wiedertäuferkäfige an der Lambertikirche aufzuwachen, stößt Jan Josef
Liefers als Darsteller des Professor Boerne bei der Türmerin deshalb
auch auf offene Ohren: „Das wäre bestimmt lustig. Und ich befreie ihn
dann aus seiner misslichen Lage.“

Doch nicht nur der Münsteraner „Tatort“, sondern die ebenfalls in
der Stadt spielende ZDF-Krimireihe „Wilsberg“ hat es Martje Saljé
angetan: „Über Wilsberg habe ich sogar ein Lied geschrieben, das weiß
der Herr aber noch gar nicht. Öffentlich vorgetragen habe ich das
Stück zwar noch nicht, aber vielleicht ergibt sich ja mal eine
Gelegenheit, dem Wilsberg das Lied persönlich vorzuspielen.“

Trotz der gegenteiligen Prognose ihres Vorgängers hat die Euphorie
für den Job bei Saljé auch nach fünf Monaten noch nicht nachgelassen:
„Ich finde es jeden Morgen genial, dass ich abends auf den Turm darf,
und werde immer wieder aufs Neue belohnt mit einer tollen Aussicht.
Jeder Tag, jeder Abend ist hier oben anders.“ Zu ihrem Glück fehle
eigentlich nur noch „mal so ein richtig fettes Gewitter.“ Auf jeden
Fall wolle sie „für immer“ als Türmerin arbeiten: „Bis ich aus
eigener Kraft diese Stufen nicht mehr schaffe, das meine ich ernst.“
Derzeit benötigt sie für die knapp 300 Stufen zu ihrem Arbeitsplatz
gerade mal drei Minuten.

Mittlerweile bekomme sie sogar Fanpost und -mails, berichtete die
33-Jährige weiter: „Besonders gefreut habe ich mich über den
Liebesbrief eines 83-jährigen Rentners aus München. Der hat mir sogar
ein Gedicht geschrieben, weil er auch Lyriker ist und gelesen hat,
dass ich auch der Lyrik sehr zugetan bin. Das fand ich rührend. Ich
habe ihn gefragt, ob ich es vertonen darf. Daran arbeite ich jetzt.“

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

veröffentlicht von am 7. Jun 2014. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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