Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Musik / Unesco





Der Götterfunke zündet auch ohne UNESCO

Braucht Beethoven das – einen Platz auf der Liste schützenswerten
Kulturgutes? Ausgerechnet Beethoven, möchte man antworten! Als wahrer
Götterfunke zündet seine Musik seit zwei Jahrhunderten. Friedrich
Schillers „Seid umschlungen, Millionen“, von Beethoven im Finalsatz
seiner 9. Sinfonie monumental vertont, darf für den Klassiker ganz
wörtlich genommen werden. Die Werke gerade dieses Komponisten
begeistern weltweit ohne jede Hilfe. Den Sprung über Epochengrenzen
haben sie ohnehin geschafft.

Vielleicht braucht ja nicht Beethoven, sondern Bonn selbst den
Eintrag auf der Welterbeliste am dringendsten. Bis zum 250.
Geburtstag des Klassikers im Jahr 2020 soll am Rhein noch ein neues
Festspielhaus gebaut werden. Da ist jeder Anschub willkommen, ganz
gleich ob Gütesiegel der UNESCO oder ganz andere, nämlich in Euro zu
messende Millionen. Dem Projekt sei jede Hilfe gegönnt. Auf den
Komponisten wirft die Sache ein sonderbares Licht. Wenn einer kein
Schutz- und Hilfsprogramm braucht, dann Beethoven.

Stefan Lüddemann

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

veröffentlicht von am 29. Nov 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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