Neue OZ: Interview mit Andreas Steinle, Trendforscher und Geschäftsführer des Zukunftsinstituts in Frankfurt am Main





Experte: Umkleidekabinen oft vernachlässigt

Trendforscher Steinle: Händler verlieren dort die meisten Kunden

Osnabrück.- Vielen Textileinzelhändlern geht nach
Experteneinschätzung wegen unvorteilhafter Umkleidekabinen Umsatz
verloren. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“
(Montag) beklagte Andreas Steinle, Trendforscher und Geschäftsführer
des Zukunftsinstituts in Frankfurt am Main, dass die Umkleidekabine
der Ort im Laden sei, „der am meisten vernachlässigt wird“. „Sie ist
meist fies ausgeleuchtet und man fühlt sich hässlich“, sagte er.
„Wenn die Leute ein Kleidungsstück mit in die Umkleidekabine nehmen,
ist die Kaufbereitschaft ja da. Und genau an der Stelle gehen die
meisten Kunden verloren.“

Steinle zeigte sich zuversichtlich, dass deprimierende Aufenthalte
in der Umkleidekabine schon bald der Vergangenheit angehören werden:
„Mittlerweile gibt es Technologien, die über virtuelle Spiegel
anzeigen, welche Teile zu dem Kleidungsstück, das ich mir ausgesucht
habe, passen. Ich probiere etwa eine Hose an und bekomme dann auf
einer Projektion eingeblendet, welches Oberteil gut aussehen würde.“
Es gebe bereits erste Unternehmen, die diese Technologie testeten.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

veröffentlicht von am 2. Jun 2014. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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