Neue Leitung für das Leopold Museum: Hans-Peter Wipplinger und Gabriele Langer bilden Direktorium





Der Vorstand der Leopold Museum – Privatstiftung
einigte sich in der Vorstandssitzung von Mittwochnachmittag auf ein
neues Direktorium.

Nachdem Managing Director Mag. Peter Weinhäupl, langjähriger
Kaufmännischer Direktor des Leopold Museum, im Februar bekannt
gegeben hatte, keine Verlängerung seines Anfang 2016 auslaufenden
Vertrages anzustreben, beschloss der Stiftungsvorstand im März die
Leitung des Museums neu auszuschreiben.

Insgesamt 68 Personen hatten sich um die Funktionen beworben,
darunter 19 Frauen. Für die Position des museologischen Direktors
bewarben sich 20 Personen, 48 für die Position des Kaufmännischen
Direktors.

Insgesamt 22 Personen wurden zu den beiden Hearings eingeladen, je
11 Personen pro Funktion. Aus den je fünf bestbewerteten
KandidatInnen wählte der Vorstand aus und einigte sich schließlich in
der heutigen Vorstandssitzung auf Hans-Peter Wipplinger als
Museologischen Direktor und Gabriele Langer als Kaufmännische
Direktorin.

Die designierten Direktoren zeichnen sich durch hohe Teamfähigkeit
und Vernetzung in der Kunst- und Kulturszene aus. Die Positionen im
Direktorium des Leopold Museum werden ab Herbst auf die Dauer von
fünf Jahren besetzt.

Der renommierte österreichische Kunsthistoriker Mag. Hans-Peter
Wipplinger ist seit Jänner 2009 Direktor der Kunsthalle Krems und der
mit dieser in Verbindung stehenden Institutionen Factory, Kunstraum
Stein und AIR artist-in-residence Niederösterreich sowie
Programmkoordinator des Forum Frohner.

Wipplinger ist Gründer des Kunst- und Kommunikationsbüros
art:phalanx und war Direktor des Museums Moderner Kunst
Passau-Stiftung Wörlen. Er kuratierte rund 150 Einzel- und
Gruppenausstellungen, u.a. Personalen zu Paula Modersohn-Becker, Yoko
Ono, Joseph Beuys, William Kentridge, Daniel Spoerri, Anna
Jermolaewa, Martha Jungwirth, Kiki Kogelnik, Erwin Wurm und Franz
West.

Hans-Peter Wipplinger war und ist Mitglied in verschiedenen Jurys
und Beiratsgremien, u.a. des Bundes und des Landes Niederösterreich.
Wipplingers Projekte wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem
Strabag Artaward International, dem Österreichischen Kunstpreis und
dem Msgr. Otto Mauer Preis. Seine Diplomarbeit an der Universität
Wien verfasste Wipplinger „Zum Phänomen der Konstruktion von
Geschichte. Erinnern und Vergessen“ am Beispiel des Werks von
Christian Boltanski. Der 1968 in Schärding geborene Kunstexperte
Wipplinger lebt in Wien.

Mag (FH) Gabriele Langer ist seit April 2013 als Assistentin des
kaufmännischen Direktors des Leopold Museum für den Bereich
Controlling und Rechnungswesen der Leopold Museum-Privatstiftung
zuständig.

Langer absolvierte die Fachhochschule für Finanz-, Steuer- und
Rechnungswesen (Diplomarbeit über „Die Ausgliederung der
österreichischen Bundesmuseen“), arbeitete als Prokuristin und
kaufmännische Direktorin des Kunsthistorischen Museums, Wien, war
u.a. als Prokuristin des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Ernst &
Young tätig und leitete den Bereich Finanzen und Controlling der
Wirtschaftstreuhand- und Beratungsgesellschaft LBG.

Langer, 1974 in Wien geboren, ist als Expertin im kaufmännischen
und betriebswirtschaftlichen Bereich sowohl mit den neuesten
betrieblichen Ansätzen als auch mit den besonderen Anforderungen und
Rahmenbedingungen des Museumsbetriebes bestens vertraut.

Das Leopold Museum beherbergt die weltweit bedeutendste Egon
Schiele-Sammlung und bedeutende Bestände des 19. und 20.
Jahrhunderts, im Besonderen Meisterwerke der Kunst um 1900. Das 2001
eröffnet Museum präsentiert den Weg der österreichischen Kunst in die
Moderne anhand von Gemälden, Grafik und Kunsthandwerk.

Das Haus wurde in den letzten Jahren zu einer international
anerkannten Museumsmarke entwickelt, welche mit zusätzlich
programmierten Sonderausstellungen im In- und Ausland erfolgreich
agiert. Das Leopold Museum ist das besucherstärkste Haus im Wiener
MuseumsQuartier und einer der wichtigsten Tourismusmagneten Wiens.

Rückfragehinweis:
Leopold Museum-Privatstiftung
Mag. Klaus Pokorny – Presse / Public Relations
0043 1 525 70 – 1507
presse@leopoldmuseum.org
www.leopoldmuseum.org

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/573/aom

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veröffentlicht von am 3. Jun 2015. gespeichert unter Allgemein, Museen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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