NDR Rundfunkrat stellt Tagesordnungen und in Kürze auch Sitzungszusammenfassungen ins Internet





Im Mai hatten NDR Rundfunkrat und Verwaltungsrat
angekündigt, ihre Tagesordnungen und Sitzungsergebnisse im Internet
zu veröffentlichen. Pünktlich zur Juni-Sitzung des Rundfunkrats ist
das Vorhaben umgesetzt, die entsprechenden Online-Seiten sind
freigeschaltet. Unter www.NDR.de/unternehmen sind als Download auch
die Tagesordnungen der vier Landesrundfunkräte Niedersachsen,
Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg zu finden. Die
Zusammenfassungen der Sitzungen werden ab sofort ebenfalls
kontinuierlich ins Netz eingestellt. Um dieses Plus an Transparenz zu
ermöglichen, hatten NDR Rundfunkrat und NDR Verwaltungsrat die
Satzung des NDR geändert. Neben schriftlichen Darstellungen zu
Aufgaben und Zusammensetzung der Gremien gibt es für den Rundfunkrat
jetzt auch einen kurzen Animationsfilm. Er bietet einen schnellen
Einstieg in die Materie.

Ute Schildt, Vorsitzende des NDR Rundfunkrates: „Welche Themen
diskutieren die Gremien des NDR, wie bewerten sie aktuelle
medienpolitische Debatten und welche Beschlüsse fassen sie? Antworten
auf diese Fragen finden alle, die sich für die Gremienarbeit im
Norddeutschen Rundfunk interessieren, im Internet auf unseren
erweiterten und ergänzten Seiten. Dieses Angebot ist uns wichtig: Es
sorgt für mehr Transparenz und es ermöglicht uns, die Öffentlichkeit
noch umfassender über unsere Arbeit zu informieren.“

In seiner Sitzung am Freitag, 20. Juni, in Hamburg behandelte der
Rundfunkrat drei Programmbeschwerden zu unterschiedlichen Beiträgen
in den Fernsehsendungen „Panorama“ (Thema: „Eigeninteresse? Bürger
verhindern Bauprojekte“), „Panorama 3“ (Thema: „Putsch in Kiew:
Welche Rolle spielen die Faschisten?“) und „plusminus“ (Thema:
„Armutsfalle Private Krankenversicherung“). Zuvor waren diese
Beschwerden bereits ausführlich im Programm- bzw. im Rechts- und
Eingabenausschuss beraten worden. Bei keinem der Beiträge sah der
Rundfunkrat eine Staatsvertragsverletzung.

Außerdem befasste sich das Gremium mit der beabsichtigten
Überarbeitung der EU-Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste.
Ferner stimmte der Rundfunkrat einer Verlängerung des Sendevertrages
mit der GEMA bis zum 31. Dezember 2015 zu und ließ sich eingehend
über die Klärung von Fernseh-Senderechten im NDR informieren.

Pressekontakt:
Norddeutscher Rundfunk
Presse und Information
Martin Gartzke
Tel: 040-4156-2300

http://www.ndr.de
https://twitter.com/ndr

veröffentlicht von am 20. Jun 2014. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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