NDR Das Alte Werk: Händels Oratorium –Judas Maccabaeus– mit Concerto Köln und dem NDR Chor





Konzert: Mittwoch, 27. Februar, 20.00 Uhr, Hamburg, Laeiszhalle Sendung: Ostersonntag, 31. März, 11.00 Uhr, NDR Kultur

Im Rahmen des Elbphilharmonie Festivals „Lux aeterna“ präsentiert die Konzertreihe NDR Das Alte Werk am Mittwoch, 27. Februar, ab 20.00 Uhr in der Hamburger Laeiszhalle Händels Oratorium „Judas Maccabaeus“. Zu hören sein werden Concerto Köln und der NDR Chor unter Leitung von Philipp Ahmann sowie ein hochkarätiges Solistenensemble mit Maria Grazia Schiavo (Sopran), Marie-Claude Chappuis (Mezzosopran), Daniel Behle (Tenor) und Andrew Foster-Williams (Bass). Ab 19.00 Uhr gibt es im Kleinen Saal der Laeiszhalle eine Einführungsveranstaltung.

Georg Friedrich Händel, ab 1727 britischer Staatsbürger, stieg unaufhaltsam hoch hinauf in den Rang eines englischen Nationalkomponisten. Aber nicht die für London geschriebenen italienischen Opern, sondern die englischen Oratorien waren es, die Händels Ruhm in seiner Wahlheimat begründeten. Mit dem „Judas Maccabaeus“ glückte Händel 1746 das Werk der Stunde, das die Niederschlagung des Jakobitenaufstands durch die königlichen Truppen feierte und in der Gestalt des alttestamentlichen Heerführers den Duke of Cumberland verherrlichte, der die Rebellen unter dem katholischen Prinzen Charles Edward in der Schlacht von Culloden besiegt hatte. Die Identifikation des realen mit dem mythischen Helden, des britischen mit dem auserwählten jüdischen Volk, die Überblendung von Geschichte und Gegenwart, Drama und Wirklichkeit, Kunst und Staat besiegelte den Triumph des Händelschen Oratoriums, ein Triumph der höheren patriotischen Wahrheit über das verpönte Vergnügen der italienischen Oper.

Martialisch ging es zu, als am 1. April 1747 Händels Oratorium im Theatre Royal, Covent Garden, zur Uraufführung kam, pompös und triumphal, mit Pauken und Trompeten. Doch wurde der musikalische Eindruck der ersten Stunde offenbar nicht weniger beherrscht von den ergreifenden Klagegesängen, Lamenti und Trauertönen dieser Komposition. Der „Judas Maccabaeus“ vereint in sich die Vorzüge, die ein englisches Oratorium Georg Friedrich Händels auszeichnen: monumentale Architektur, Größe, hymnischen Elan, mitreißende Leidenschaft, feierliche Andacht, aber auch Ruhe, Verinnerlichung und zeremonielle Würde. Die Chöre gelten seit jeher als das Markenzeichen und Gütesiegel der Händelschen Oratorienkunst. In der Totenklage oder im Freiheitsjubel, im überwältigenden Affekt oder moralischen Appell – der Ausdrucks- und Aussagekraft dieser geballten „Volksrede“, an das Volk und durch das Volk, scheinen keine Grenzen gesetzt. Eine willkommene Herausforderung für den NDR Chor, der unter der Leitung seines Chordirektors Philipp Ahmann und gemeinsam mit dem Concerto Köln dramatische Hochspannung garantiert – ganz ohne Kostüme und Kulissen, ein imaginäres Theater, ein „musikalisches Drama“ im wahrsten Sinne des Wortes.

Karten gibt es für 9,- bis 35,- Euro (zuzüglich zehn Prozent Vorverkaufsgebühr) im NDR Ticketshop, Levantehaus, Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg, Tel.: 0180/178 79 80 (bundesweit zum Ortstarif aus dem deutschen Festnetz, maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz), online unter ndrticketshop.de, E-Mail: ticketshop@ndr.de, sowie an bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Weitere Informationen: www.NDR.de/dasaltewerk

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veröffentlicht von am 13. Feb 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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