Nachhaltige Strategien in der Medienproduktion






Abbildung 1: Nachhaltigkeit ist in der Printindustrie schon lange Zeit Thema. Nun findet sich die Forderung auch im Online-Bereich wieder. 


Nachhaltigkeit ist als Stichwort heutzutage durchaus vielen ein Begriff. Allerdings geht es bei Nachhaltigkeit häufig um die Umwelt, die Ernährung und das Wirtschaften. Nachhaltige Strategien in der Medienproduktion sind indessen keine Newcomer, sondern sind längst dort verankert. Nur werden sie oft anders benannt. Daher soll dieser Beitrag als kleines Nachschlagewerk fungieren, das nachhaltige Strategien in der Medienproduktion aufzeigt. Auch soll an einem Best-Practice-Beispiel aufgezeigt werden, wie Nachhaltigkeit in der Online-Medienproduktion aussieht.

Nachhaltigkeit in der Medienproduktion. Eine Annäherung.

Eine nachhaltige Medienproduktion heißt in erster Linie negative Folgen für die Umwelt aufgrund der Medienproduktion zu vermeiden und – falls sie nicht gänzlich vermeidbar sind – diese nach Kräften so weit wie möglich zu reduzieren. Wer diesen Weg konsequent verfolgt, könnte dafür sogar einen Preis einheimsen – den Sonderpreis „Green Publishing“ (www.bcp-award.com): „Der Award richtet sich an Macher von anspruchsvollen Magazinen und Unternehmenspublikationen, die Nachhaltigkeit über die gesamte Produktions- und Wertschöpfungskette umsetzen und bei deren Herstellung Recyclingpapiere als Trägermedium eine entscheidende Rolle einnehmen.“ Anders als dies den Anschein hat, handelt es sich hier nicht etwa um einen Award, der rein für die Printindustrie reserviert ist. Auch Social-Media-Projekte könnten hier als Best-Practice-Beispiel eingereicht werden.

Nur auf das Produkt und die Produktionsform zu achten, wäre nicht mit dem Wort der Nachhaltigkeit vereinbar. Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur, dass das Produkt mit Blick auf die Produktionskette nachhaltig produziert wurde. Vielmehr geht es auch darum, nachhaltige Inhalte zu produzieren. Genau dieser Produkt bringt nämlich auch die Online-Produzenten wieder ins Spiel, wenn es darum geht, nachhaltige Strategien in der Medienproduktion zu erkennen und vor allem auch umzusetzen.

Nachhaltigkeit im Best Practice Beispiel

Ein sehr plastisches Beispiel für Nachhaltigkeit in der häufig digitalen Welt zeigt sich auch auf www.albertbauer.com. Dort heißt es: „Wir produzieren Ihre Medien und den dazugehörigen Content, implementieren IT-Strukturen für reibungslose Prozesse und erhöhen die operative Effizienz Ihres Marketings mit technischem und crossmedialem Know-how. So realisieren wir neben Ihrer Kommunikation auch wertvolle Zeit- und Kostenersparnisse.“

Hier wird deutlich, wie facettenreich das Thema Nachhaltigkeit ist und wie vielseitig eine nachhaltige Strategie in der Medienproduktion aussehen muss. Die reine Produktion von Medien, das Ausspielen von Content in Print- und Online-Medien, ist dabei nur ein kleiner Baustein, um eine nachhaltige Medienstrategie aufzusetzen. Um die Inhalte auch effizient ausspielen zu können, bedarf es nämlich einer funktionierenden IT. Der Grundsatz hier lautet: Automatisierung kann Zeit und Geld sparen und schafft Ressourcen für manuelle Tätigkeiten. Nur wer die Klaviatur aller dieser einzelnen Facetten beherrscht, kann eine nachhaltige Medienstrategie aufsetzen. Um eben dieser Verquickung ging es mitunter auch beim Tag der Medienproduktion.

Ein großes Print-Thema schwappt in die Online-Welt

Lange Zeit war das Thema Nachhaltigkeit klassischerweise in der Druckindustrie angesiedelt. Ziel war, den Blick zu schärfen für:

  • eine nachhaltige Materialauswahl bei Farbe und Papier
  • Zertifizierungen, die eine nachhaltige Medienproduktion ausweisen (FSC, PEFC)
  • nachvollziehbar sinkende Werte mit Blick auf die CO2-Emissionen

Und das ist häufig auch vorbildlich gelungen. Der Grund: Der Druck war immens, denn die Kunden forderten immer stärker Belege dafür, dass ihre Botschaft nachhaltig produziert wird. Und das bedeutet in der Print-Industrie, dass Papier, Farbe und Drucktechnik entsprechend zertifiziert sein müssen.


Abbildung 2: Nachhaltigkeit in Printmedien war noch vergleichsweise einfach fassbar. Nachhaltigkeit im Online-Bereich heißt neben Content auch IT-Strukturen und Automatisierungsprozesse aufeinander abzustimmen. 

In der Online-Welt haben es Kunden aktuell noch schwerer zu erkennen, an welcher Stelle bereits nachhaltiges Gedankengut verankert ist. Zertifizierungen sind rar. Vielmehr rücken an diese Stelle Empfehlungen und Werbebotschaften, die suggerieren, dass hier „Full-Service“ angeboten wird. Und genau an diesem Punkt kann der Eingangsgedanke sehr schön noch einmal aufgegriffen werden, denn: Nachhaltigkeit ist in der Print-Industrie ein alter Hut und in der Online-Industrie trug sie lediglich einen anderen Namen, denn Full-Service ist letzlich kein Novum. Aber die Umsetzung, die beherrschen nur die Besten.

 

Abbildung 1: pixabay.com © kconcha (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © geralt (CC0 Public Domain)

veröffentlicht von am 16. Aug 2016. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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