Mut zur Kritik!





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Zwei verlustreiche Kriege innerhalb der letzten zwanzig Jahre haben die Situation in Tschetschenien nachhaltig geprägt. Massive Menschenrechtsverletzungen von russischer und tschetschenischer Seite haben die Grundrechte der Bevölkerung beschnitten. Trotz vermeintlicher Stabilität herrscht auch heute noch ein Klima der Angst und Einschüchterung.

Konstanze Jüngling entkräftet im HSFK-Standpunkt Nr. 7/2013 „Mut zur Kritik! Für eine konsistente deutsche Menschenrechtspolitik in Tschetschenien vor und nach Sotschi“ Argumente für einen Umgang mit „Samthandschuhen“ und plädiert für eine kritische Haltung, die sowohl in zeitlicher als auch in institutioneller Dimension konsistent und widerspruchsfrei ist.

Dies beinhaltet zum einen, dass Kritik nicht nur anlässlich der Olympischen Winterspiele formuliert wird, sondern dauerhaft, bis eine Verbesserung der Lage erkennbar wird. Zum anderen sollte Kritik nicht nur in spezialisierten Gremien geäußert werden, sondern auch auf höchster Regierungsebene. Offene Meinungsäußerung ist ein wichtiger Bestandteil der avisierten respektvollen Partnerschaft „auf Augenhöhe“.

Dieser HSFK-Standpunkt kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

Die Reihe „HSFK-Standpunkte“ erscheint seit 1993 ca. sechsmal im Jahr mit pointierten Positionen zu aktuellen Debatten für ein an friedens- und sicherheitspolitischen Themen interessiertes Publikum.

veröffentlicht von am 29. Nov 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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