Ministerin Schulze diskutiert neue Forschungsstrategie ?Fortschritt NRW?





Mehr als 200 Gäste beim Fortschrittskongress

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat heute beim Fortschrittskongress „Forschen für den Fortschritt“ in Düsseldorf mit über 200 geladenen Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft die neue Forschungsstrategie der nordrhein-westfälischen Landesregierung „Fortschritt NRW“ diskutiert. „Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit lassen sich mit bisherigem Wissen, bekannten Strategien und erprobten Technologien nicht bewältigen“, betonte Ministerin Schulze. Zur Lösung dieser Aufgaben müsse in der Forschung stärker inter- und transdisziplinär gearbeitet werden.

Die Forschungsstrategie Fortschritt NRW will die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft und Forschung stärken. „Unsere Forschungsstrategie Fortschritt NRW erhebt den Anspruch, Antworten und Lösungsbeiträge aus diesem Bundesland für die zentralen ökonomischen, ökologischen und sozialen Fragen zu liefern“, erklärte die Ministerin. „Wir wollen Lösungen, die technologischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinn ebenso im Blick haben, wie die Übertragbarkeit und den Nutzen für die Gesellschaft.

Unerlässlich hierfür sei eine angemessene Finanzierung: „Wenn Wissenschaft und Forschung Antworten auf zentrale Menschheitsfragen liefern sollen, dann übernehmen sie enorme Verantwortung für die Zukunft der Gesellschaft. Dafür müssen dann auch die entsprechenden Mittel bereitgestellt werden“, sagte Schulze. Das gelte im Hinblick auf das Auslaufen der Exzellenzinitiative vor allem für die Forschung an den Hochschulen und für den Pakt für Innovation und Forschung. „Es darf nicht sein, dass die Schere zwischen außeruniversitärer Forschung und Hochschulforschung zu weit auseinander geht“, so Ministerin Schulze. Sie betonte, an den Hochschulen, Universitäten wie Fachhochschulen sei Forschung genauso selbstverständlich wie gute Lehre. „Ich will zukünftig mehr Kooperation mit den außeruniversitären Einrichtungen. Exzellente Forschung für den Fortschritt hat ihren zentralen Platz an unseren Hochschulen und braucht dafür auch Mittel.“ Nordrhein-Westfalen drängt darauf, mit dem Bund über moderne Finanzierungsstrukturen zu sprechen.

Hermann Lamberty
Tel.: 0211/ 896-4790
Fax: 0211/ 896-4575
E-Mail: hermann.lamberty@miwf.nrw.de / presse@miwf.nrw.de

veröffentlicht von am 22. Feb 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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