ma 2015 Radio II / Hohe Akzeptanz für MDR-Programme – Spitzenpositionen für MDR THÜRINGEN, MDR 1 RADIO SACHSEN und MDR JUMP





MDR THÜRINGEN sowie MDR 1 RADIO SACHSEN behaupten
ihre Spitzenplätze im thüringischen und sächsischen Hörfunkmarkt. MDR
JUMP bleibt reichweitenstärkster Sender aus dem Osten. Das ist das
Ergebnis der heute veröffentlichten Media-Analyse 2015 Radio II.

MDR-Intendantin Karola Wille: „Die Ergebnisse der MA bestätigen
die engagierte und professionelle Arbeit unserer Radiomacher. Nur
eine kontinuierlich gute Leistung macht das hohe Niveau unserer
öffentlich-rechtlichen Radioangebote möglich. Wir freuen uns über das
Ergebnis auf dem hartumkämpften Radiomarkt in Mitteldeutschland –
dafür danken wir unseren Hörerinnen und Hörern.“

Regionalkompetenz und ein überzeugender Musikmix machen MDR
THÜRINGEN wiederholt zum meistgehörten Programm in seinem Bundesland.
29,0 Prozent bzw. 570.000 Hörerinnen und Hörer informieren sich hier
täglich und lassen sich unterhalten.

Auch MDR 1 RADIO SACHSEN ist erneut Spitzenreiter unter den
Hörfunkprogrammen des Landes. 27,4 Prozent bzw. 1,004 Millionen
Sachsen schalten den Sender täglich ein. Das Landesprogramm liegt
damit rund 13,0 Prozentpunkte vor dem zweitplatzierten sächsischen
Hörfunkanbieter.

MDR SACHSEN-ANHALT ist mit umfangreichen Informationen aus der
Region und Oldies aus den 60er- und 70er-Jahren, Soft-Pop aus den
80er-Jahren und deutschen Hits ebenfalls ein verlässlicher Begleiter
durch den Tag. Die kontinuierliche Programmarbeit hat sich für den
Sender gelohnt: 22,4 Prozent, und damit mehr als jeder Fünfte in
Sachsen-Anhalt, hört das MDR-Landesprogramm. Das sind 456.000
tägliche Hörerinnen und Hörer.

Das Nachrichtenradio MDR INFO überzeugt mit einer Reichweite von
5,0 Prozent. Das sind 383.000 Personen im MDR-Sendegebiet, die Tag
für Tag die Informationskompetenz des MDR-Nachrichtenradios schätzen.
Damit ist MDR INFO mit Platz 2 unter den Top-Platzierten der
ARD-Informationsprogramme vertreten.

MDR FIGARO ist wiederholt zweitstärkstes Kulturprogramm innerhalb
der ARD. Die Kulturwelle erreicht im MDR-Sendegebiet 2,9 Prozent.
Das sind 225.000 kulturinteressierte Hörer.

Die Popwelle des MDR, MDR JUMP bleibt reichweitenstärkster Sender
aus dem Osten mit 1,216 Millionen Hörern bundesweit. Rund 75 Prozent,
das sind 916.000 JUMP-Hörerinnen und -Hörer, kommen dabei aus der
werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Im
MDR-Sendegebiet hören täglich 1,035 Millionen Hörerinnen und Hörer
die junge Welle (13,5 Prozent). In der durchschnittlichen Werbestunde
erreicht das populäre Programm bundesweit 322.000 Hörer.

Im MDR-Sendegebiet wird das Jugendradio MDR SPUTNIK – trotz
begrenzter Empfangbarkeit – täglich von insgesamt 185.000 Hörerinnen
und Hörern eingeschaltet (2,4 Prozent). In Sachsen-Anhalt, wo die
Jugendwelle über UKW-Frequenzen verfügt, erreicht das Programm eine
Tagesreichweite von 6,8 Prozent (138.000 Personen).

Hochrechnungsbasis für Radioreichweiten ändert sich
Volkszählungsdaten (Zensus 2011) gehen erstmals in die Media-Analyse
ein

Die ma 2015 Radio II beinhaltet erhebliche Veränderungen, die
einen Vergleich mit den Ergebnissen vorangegangener Media Analysen
erheblich erschweren. Die Veränderungen betreffen zum einen die
Hochrechnungsbasis/Bevölkerungsstruktur, zum anderen sind sie
methodischer Art.

Die Basis (Bezugsgröße) der Hochrechnungen hat sich gegenüber den
vorangegangen Media Analysen verändert. Erstmals sind in den
MA-Sollvorgaben der amtlichen Statistik des Statistischen Bundesamts
(Mikrozensus 2013) die Daten des ZENSUS 2011 („Volkszählung“)
enthalten.

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – dem MDR-Sendegebiet –
fällt die Bevölkerungszahl mit 7,662 Personen um 0,203 Millionen
geringer aus (-2,6 Prozent).

Ergänzend zur Festnetz-Stichprobe wird in der ma 2015 Radio II
erstmals auch eine Mobilfunk-Stichprobe eingesetzt, um die
Repräsentativität der Gesamtstichprobe zu erhöhen. Da die
Erreichbarkeit jüngerer Zielgruppen in den letzten Jahren stark
zurückgegangen ist, wurden darüber hinaus zur Stabilisierung der
jüngeren Altersgruppen zusätzliche Interviews in der Frühjahrswelle
2015 durchgeführt.

Daraus schlussfolgernd bedeuten höhere bzw. niedrigere Reichweiten
nicht zwingend eine höhere bzw. niedrigere Radionutzung, weil
methodische Effekte in unterschiedlicher Form in der
Reichweitenentwicklung mitwirken.

Anmerkungen für die Redaktion:

In Mitteldeutschland wurden für die aktuelle Media Analyse 10.332
Personen befragt (ma 2015 Radio I: 8437), bundesweit waren es 81.371
Personen (ma 2015 Radio I: 69 960).

Wenn nicht anders ausgewiesen, beziehen sich alle Werte auf die
Tagesreichweite Montag bis Freitag sowie deutschsprachige Personen ab
zehn Jahre. Die durchschnittliche Werbestunde bezieht sich auf Montag
bis Freitag, 06.00 bis 18.00 Uhr, BRD gesamt sowie deutschsprachige
Personen ab zehn Jahre.

Die Tagesreichweite gibt an, wie viele Personen an einem
durchschnittlichen Tag mindestens 15 Minuten Radio gehört haben. Die
Media Analyse wird zweimal jährlich von der Arbeitsgemeinschaft
Media-Analyse e. V. (agma) erstellt.

Weitere Informationen unter www.mdr.de/unternehmen.

Pressekontakt:
MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Bianca Richter,
Tel.: (0341) 3 00 64 32, E-Mail: presse@mdr.de

veröffentlicht von am 22. Jul 2015. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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