Lotte Ulbricht – Zwischen Parteidisziplin und Mutterrolle (FOTO)





Der Film über die Ehefrau von DDR-Partei- und Staatschef Walter
Ulbricht und das schwierige Verhältnis zu ihrer Adoptivtochter bildet
den Auftakt zur 17. Staffel „Geschichte Mitteldeutschlands“ – am
Sonntag, 2. August, 20.15 Uhr, im MDR FERNSEHEN.

Lotte Ulbricht gefiel sich in der Rolle der überzeugten
Kommunistin und Landesmutter, die alles unter Kontrolle hat. Nur in
der eigenen Familie gelang ihr das nicht. Das Verhältnis zu
Adoptivtochter Beate war voller Spannungen. Die Tochter sprach am
Ende ihres Lebens voller Abneigung über ihre Mutter.

Die MDR-Geschichtsreihe „Geschichte Mitteldeutschlands“ begibt
sich auf Spurensuche und gewährt neue Einblicke in das Leben von
Lotte Ulbricht. Erstmals im Fernsehen zu hören sind
Tonbandmitschnitte des letzten Interviews, das die Adoptivtochter
kurz vor ihrem Tod 1991 einer Boulevardzeitung gegeben hat. Woher kam
der Hass der Tochter gegen die Mutter?

Autor Steffen Jindra zeichnet ein neues Bild der stets so streng
wirkenden Landesmutter. Dafür hat er u.a. die Adoptionsunterlagen aus
dem Hauptstaatsarchiv in Dresden ausgewertet, Jugendfreunde von Beate
befragt und mit Zeitzeugen gesprochen, die Lotte Ulbricht noch aus
der Zeit im Moskauer Exil kannten. Außerdem kommen Historiker zu
Wort.

Die Reenactment-Szenen wurden im März dieses Jahres u.a. im
Schloss Marquardt bei Potsdam gedreht. Szenenregie führte Pepe
Pippig. Moderator und Schauspieler Gunter Schoß präsentiert den
45-minütigen Film der 17. Staffel der erfolgreichen
Geschichtsdokureihe.

Geschichte im Doppelpack

Direkt im Anschluss an den Film über Lotte Ulbricht wiederholt das
MDR FERNSEHEN ab 21.00 Uhr eine weitere Folge aus der Reihe
„Geschichte Mitteldeutschlands“: „Wolfgang Vogel – Der Anwalt mit dem
goldenen Mercedes“. Der Jurist stellte beinahe sein gesamtes Leben in
den Dienst der DDR. Wer war der Mann, den viele als mächtigsten
Strippenzieher der DDR bezeichnen?

Die neuen Dokumentationen der Erfolgsreihe laufen im August immer
sonntags um 20.15 Uhr. Im Zentrum stehen auch in diesem Jahr wieder
bekannte Persönlichkeiten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen,
die die Region auf ihre Art geprägt haben:

9. August
20.15 Uhr: Gert Fröbe – Der Hollywoodstar aus Zwickau
21.00 Uhr: August der Starke – Sachsens Sonnenkönig (Wiederholung)

16. August
20.15 Uhr: Emmy Göring – Die First Lady der Nazis
21.00 Uhr: Ilse Koch – Die Hexe von Buchenwald (Wiederholung)

23. August 20.15 Uhr: Lucas Cranach der Jüngere – Maler, Unternehmer,
Politiker
21.00 Uhr: Thomas Müntzer – Der Satan von Allstedt (Wiederholung)

30. August
20.15 Uhr: Mechthild von Magdeburg – Eine Frau mit Visionen
21.00 Uhr: Mathilde von Quedlinburg – Vom Mädchen zur Machtfrau
(Wiederholung)

Ausführliche Informationen zu den fünf neuen Folgen:
www.mdr.de/geschichte

Der Trailer zur neuen Staffel kann bis einschließlich 4. September
2015 kostenfrei mit einem Sendehinweis auf Internetportalen
eingebunden werden.

Video + Download: www.mdr.de/presse/fernsehen/video279190.html

Honorarfreie Fotos: www.ard-foto.de

Am 31. Juli, 16.30 Uhr, sind GMD-Redakteur Frank Kutter und die
Journalistin Anna Meissner, die das Interview 1991 mit Adoptivtochter
Beate führte, „Gäste zum Kaffee“ bei „MDR um 4“.

Pressekontakt:
MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Margit Parchomenko,
Tel.: (0341) 3 00 64 72, E-Mail: presse@mdr.de

veröffentlicht von am 30. Jul 2015. gespeichert unter Fernsehen, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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