Leopold Museum zum 125. Geburtstag von Egon Schiele – BILD





Im Großen Festsaal des Amtshauses Hietzing wurde am
Montagabend feierlich die vom Leopold Museum herausgegebene Broschüre
„KLIMT & SCHIELE in Hietzing“ präsentiert. Mag.a Silke Kobald,
Bezirksvorsteherin in Hietzing hatte zu einer Festveranstaltung
anlässlich der Vorstellung des der Broschüre geladen.

Zwtl.: Informativer Guide: So findet man Schiele und Klimt in
Hietzing

Dr. Franz Smola, Museologischer Direktor des Leopold Museum
(interim.), stellte gemeinsam mit den AutorInnen des Buches, MMag.
Stephan Pumberger (Leiter des Egon Schiele-Dokumentationszentrums des
Leopold Museum) und Mag.a Birgit Summerauer (Wissenschaftliche
Mitarbeiterin und Kuratorin, Leopold Museum) den informativen Guide
vor, der es allen Interessierten ermöglicht in Hietzing auf den
Spuren von Gustav Klimt (1862-1918) und Egon Schiele (1890-1918) zu
wandeln. Die Broschüre ist praktisch zu handhaben, so verknüpfen etwa
QR-Codes die Orte des Wirkens der Künstler direkt mit Google-Maps.

Zwtl.: Klimt und Schiele: Nachbarn im „schönsten Dorf der
Monarchie“

Wie die AutorInnen des Guide feststellen, überrascht es, dass
Klimt und Schiele, die bis heute zu den weltweit wichtigsten
Künstlern zählen, in überraschend enger Nachbarschaft „im schönsten
Dorf der Monarchie“ (Karl Baedeker) lebten. Der Besucher wird zu
jenen Orten in Hietzing geführt, mit denen die beiden Künstler
besonders verbunden waren, u.a. ins Café Wunderer, in dem Schiele
gerne Billard spielte, oder in die Meierei Tivoli bei Schönbrunn, wo
Klimt oft zu Gast war, weiters zu Wohnhäusern, Ateliers und auch zu
den Grabstätten der Künstler, die sich gleichfalls in Hietzing
befinden. Kurzbiographien zu beiden Künstlern ergänzen den
topografischen Rundgang.

Zwtl.: Schiele, der größte Zeichner des 20. Jahrhunderts

Dr. Elisabeth Leopold, Vorstandsmitglied der Leopold
Museum-Privatstiftung bezeichnete anlässlich der Präsentation der
Publikation Egon Schiele als „größten Zeichner des 20. Jahrhunderts“
und erzählte von Schieles Aufstieg, an dem ihr Mann, der Sammler
Prof. Rudolf Leopold (1925-2010), wesentlichen Anteil hatte. Eine
Ausstellung zur modernen österreichischen Kunst im Jahre 1956, die
Werke aus der Sammlung Leopold in Amsterdam, Bern und Basel
vorstellte, brachte den Durchbruch hinsichtlich der internationalen
Wahrnehmung Schieles. Damals hielt der bekannteste Kunstkritiker
Deutschlands, Albert Schulze Vellinghausen (1905-1967) in der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung fest: „Der uns bisher unbekannt
gewesene Schiele rückt mit einem Schlag in die erste Reihe der großen
europäischen Zeichner“.

Zwtl.: Die Ateliers von Schiele und Klimt

Stephan Pumberger beschrieb in seinem Festvortrag anschaulich
Schieles und Klimts Werke und ihren Bezug zu Hietzing. Sowohl Klimt,
dessen Geburtstag sich übrigens am 14. Juli zum 153. Mal jährt, als
auch Schiele hatten ihre Ateliers im 13. Bezirk. Klimts Atelier, das
dieser seit 1911 benutzte, lag in der Feldmühlgasse, wo sich heute in
der „Klimt Villa“ eine permanente Gedenkstätte befindet. Schiele
hatte zwei Ateliers in Hietzing, nämlich seit 1912 das Atelier in der
Hietzinger Hauptstraße 101 und seit dem Sommer 1918 ein zweites
Atelier in der Wattmanngasse 6. Im Haus Hietzinger Hauptstraße 114,
das Schieles Atelier gegenüberlag, wohnte die Familie seiner Frau
Edith Harms. Hier starb Egon Schiele im Alter von nur 28 Jahren, in
den letzten Oktobertagen des Jahres 1918, nur drei Tage nach seiner
schwangeren Frau Edith. Beide starben an den Folgen der Spanischen
Grippe.

Zwtl.: 12. Juni 2015: Neue Gedenktafel zu Schieles 125. Geburtstag
in der Hietzinger Hauptstraße

Im Atelierhaus in der Hietzinger Hauptstraße 101 wird am kommenden
Freitag, 12. Juni 2015, also exakt an Schieles 125. Geburtstag, um 14
Uhr eine Gedenktafel feierlich enthüllt, deren Anbringung dank der
Unterstützung der Bezirksvorstehung Hietzing und auf Initiative von
Prof. Dr. Alfons Huber, Vorstandsmitglied der Freunde des Leopold
Museum und ehem. Vorstandsmitglied der Leopold Museum-Privatstiftung
möglich wurde. Hietzing-Bezirksvorsteherin Mag.a Silke Kobald, Dr.
Elisabeth Leopold und Dir. Dkfm. Hans Raumauf, Präsident der Freunde
des Leopold Museum, werden die Tafel enthüllen.

Zwtl.: „KLIMT & SCHIELE in Hietzing“. Die Broschüre

Die zweisprachige Broschüre (D/E) „KLIMT & SCHIELE in Hietzing.
Ein Spaziergang zu den Orten ihres Wirkens“ ist 64 Seiten stark, hat
87 Abbildungen und ist im Leopold Museum Shop, in der Klimt Villa und
im Bezirksmuseum Hietzing zum Preis von Euro 3,50 erhältlich.

Weiterführende Informationen zu Klimt, Schiele und Hietzing:

www.leopoldmuseum.org www.klimtvilla.at
http://www.klimt-am-attersee.at/ www.bezirksmuseum.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM /
Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Leopold Museum-Privatstiftung
Mag. Klaus Pokorny – Presse / Public Relations
0043 1 525 70 – 1507
presse@leopoldmuseum.org
www.leopoldmuseum.org

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/573/aom

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INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT ***

veröffentlicht von am 11. Jun 2015. gespeichert unter Allgemein, Museen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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