Kölner Stadt-Anzeiger: Soziologe Klaus Hurrelmann fordert: Die Politik muss Jugendliche einbeziehen





Der Soziologe Klaus Hurrelmann warnt davor, junge
Generationen in Zeiten des demo-grafischen Wandels zu wenig
mitbestimmen zu lassen: „Wer ihren Einfluss unterbindet, sorgt dafür,
dass eine Gesellschaft letztlich sozial abstirbt“, sagte Hurrelmann
dem Magazin des „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe). Dazu seien
auch Veränderungen im politischen System nötig, so Hurrelmann weiter:
„Die Parteien klagen heute darüber, dass nur noch ein Prozent eines
Jahrgangs Parteimitglied wird, vor 25 Jahren war die Zahl fast
dreimal so hoch. So fehlt die Stimme der Jungen in der Politik. Da
müssen wir schauen, wie wir das System ändern, damit sie das Gefühl
haben: Hier können wir etwas bewegen. Denn es sind die Jun-gen, die
für Innovationen sorgen.“

Während die Jugendlichen skeptisch gegenüber dem „Beraten hinter
verschlossenen Türen“ in der Politik seien, nutzen sie andernorts
ihren Einfluss aus, sobald er ihnen zugestanden werde – zum
Positiven, so Hurrelmann: „Wenn die jungen Leute in den Beruf kommen,
tun sie ja all das, was immer gefordert wird: Hierarchien abbauen,
Mitarbeiter beteiligen, Teamstrukturen entwickeln – da ist diese
Generation durchaus weltverändernd.“

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

veröffentlicht von am 17. Jul 2015. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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