KiKA im Dialog mit Kinderflüchtlingen / Sonderprogrammierung und Webtalk aus aktuellem Anlass





Millionen Menschen sehen sich auf der ganzen Welt
gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Vor allem aus den Krisenregionen
in Afrika und dem Nahen Osten versuchen viele Flüchtlinge, auf
verschiedensten Wegen nach Europa zu gelangen. Was die
Schutzsuchenden dazu bringt, diese beschwerliche Reise auf sich zu
nehmen, wie sie nach der oftmals riskanten Flucht in Deutschland
aufgenommen werden und was es bedeutet, in einem fremden Land
anzukommen, beleuchtet KiKA ab dem 17. Juli in verschiedenen
Sendungen und in einem Webtalk mit Experten.

KiKA-Programmgeschäftsführer Michael Stumpf sieht in dieser
Sonderprogrammierung einen notwendigen Beitrag zur aktuellen Debatte:
„Beim Kinderkanal von ARD und ZDF ist es uns wichtig,
gesellschaftlich relevante Themen kindgerecht aufzubereiten und so
zur allgemeinen Diskussion beizutragen. Während Kinder in der
medialen Berichterstattung rund um das Thema Flüchtlinge oft
ausgeklammert werden, erhalten sie bei KiKA die nötigen
Hintergrundinformationen, vor allem aber auch eine Stimme. So komplex
das Thema und so verschieden die bei uns gezeigten Sendungen sind,
ist ihnen eines gemein: Hier wird ein Blick auf Augenhöhe
eingenommen, der vor allem um Verständnis und Offenheit wirbt.“

Die Kindernachrichten „logo!“ (ZDF) gehen in der Sondersendung
„logo! extra: Flucht nach Europa – Hoffnung auf ein besseres Leben“
am 17. Juli um 19:25 Uhr der Frage nach, warum so viele Menschen
flüchten. Tim Schreder, Reporter und Moderator von „logo!“, reist
gemeinsam mit dem Videojournalisten Hanno Hummel nach Marokko,
Sizilien, Malta und in die spanische Exklave Melilla, um entlang der
Flüchtlingsrouten die verschiedenen Aspekte der
Flüchtlingsproblematik zu beleuchten. Dabei will „logo!“ vor allem
herausfinden, wie es Kindern und unbegleiteten, minderjährigen
Flüchtlingen geht und wie sich der Alltag auf der Flucht gestaltet.

Im Anschluss zeigt KiKA um 19:40 Uhr den preisgekrönten Kinofilm
„Weil ich schöner bin“ (KiKA). Der Film von Regisseur Frieder
Schlaich erzählt von einer engen Freundschaft zwischen zwei starken
Mädchen und beruht auf der wahren Geschichte einer Berliner
Schülerin, die in ihr Heimatland Kolumbien abgeschoben werden soll.

Moderator Felix Seibert-Daiker geht in „ERDE AN ZUKUNFT“ am 18.
Juli um 20:00 Uhr den Fragen nach, wie wir Flüchtlinge besser
willkommen heißen und wie wir unser aller Zusammenleben verbessern
können – und was getan werden müsste, damit niemand mehr in ein
fremdes Land flüchten muss. Denn das Thema Flucht wird auch in
Zukunft weiterhin große Relevanz haben.

Am 19. Juli sendet KiKA um 16:15 Uhr „Iman – Leben nach der
Flucht“ aus der Reihe „Schau in meine Welt!“ (hr, KiKA, MDR, rbb,
RB), die regelmäßig Einblicke in den Alltag von Kindern aus der
ganzen Welt gibt und dabei faszinierende Geschichten erzählt.

Gemeinsam mit ihrer Familie ist Iman 2013 aus dem Bürgerkriegsland
Syrien in einem Lastwagen nach Deutschland geflohen. Seitdem leben
das Mädchen und seine Familie in Berlin im Flüchtlingsheim
Hellersdorf – in dem Heim, vor dem es wochenlang Demonstrationen
gegen und für die Syrien-Flüchtlinge gab. Bis heute hat KiKA das
Schicksal des Mädchens begleitet und zeigt in einer aktualisierten
Fassung der Dokumentation, wie sich Imans Leben, ihre Wünsche und
Träume in den letzten zwei Jahren entwickelt haben. Die Dokumentation
ist nominiert für den Peter Scholl-Latour Preis, der erstmalig im
Rahmen des Ulrich Wickert Preises für Kinderrechte im September 2015
vergeben wird.

Um 20:00 Uhr besucht Moderatorin Jess in „KiKA LIVE“
Neuntklässlerinnen, die sich als „Flüchtlingslotsen“ für
Flüchtlingsfamilien in Kaltenkirchen einsetzen und damit ein Projekt
ihrer Heimatstadt unterstützen. Sie helfen beispielsweise Lehrern
dabei, Sprachkurse für Asylbewerber vorzubereiten oder betreuen
während der Kurse deren Kinder. Für ihr Engagement wurden die Mädchen
als UNICEF-JuniorBotschafter 2015 geehrt.

Im Webtalk auf kika.de direkt im Anschluss um 20:10 Uhr
beantworten „Flüchtlingslotsin“ Merle aus Kaltenkirchen, Misghena,
der aus Eritrea geflohen ist, und „logo!“-Moderator Tim Schreder
Zuschauerfragen zum Thema Flucht. Kinder haben die Möglichkeit,
während des Webtalks ihre Fragen direkt ins Studio zu schicken. Felix
Seibert-Daiker, Moderator der Sendung „ERDE AN ZUKUNFT“, wird diese
dann live mit den Gästen diskutieren.

Einen Programmüberblick mit Informationen zu den einzelnen
Sendungen gibt es auch im KiKA-TEXT ab Seite 260.

Pressekontakt:
Der Kinderkanal von ARD und ZDF
Marketing & Kommunikation
Telefon: 0361/218-1827
Fax: 0361/218-1831
Email: kika-presse@kika.de
www.kika-presse.de

veröffentlicht von am 15. Jul 2015. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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