Katholischer Medienpreis für SWR-Doku Auszeichnung für „Tod vor Lampedusa. Europas Sündenfall“ von Ellen Trapp und Natalie Amiri





Die SWR-Doku „Tod vor Lampedusa. Europas
Sündenfall“ von Ellen Trapp und Natalie Amiri wird mit dem
Katholischen Medienpreis 2015 in der Kategorie „Elektronische Medien“
ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Festakts am
2. November 2015 in Bonn statt.

Aus der Jurybegründung: „Der Beitrag nimmt die
Flüchtlingskatastrophe von Lampedusa am 3. Oktober 2013 zum Anlass,
um über den Weg der Flüchtlinge von Afrika nach Europa zu berichten.
Er ist das Plädoyer für ein Überdenken, für eine Reform der
europäischen Flüchtlingspolitik … Natalie Amiri und Ellen Trapp
drücken bei all dem nicht auf die Tränendrüse, sondern sie berichten
investigativ und vermitteln eine Geschichte, die es so im Fernsehen
nur selten zu sehen gibt: Sie zeichnen die zwei Jahre dauernde Flucht
von Dawit aus Eritrea nach. Er war einer der Überlebenden vor der
Küste Lampedusas. Der Film gewährt auf eindrucksvolle Weise einen
Einblick in die Odyssee, die viele Flüchtlinge hinter sich haben
…–Tod vor Lampedusa– ist ein Film, der geradezu nach Verständnis
und Lösungen für die Situation von Flüchtlingen schreit, ohne dabei
selber laut zu sein.“

Die SWR-Doku „Tod vor Lampedusa. Europas Sündenfall“ war erstmals
am 6. Oktober 2014 in der „Story im Ersten“ zu sehen. Redaktion hatte
Thomas Reutter.

Die Autorinnen:

Ellen Trapp ist Autorin zahlreicher Reportagen und Dokumentationen
im Ersten, darunter „Weihnachtsglück in der Mitte Berlins“ (2013),
„Seniorentester im Einsatz“ (2011-2013), „Alt und Doof?“ (2010),
„Traumberuf Koch“ (2009), „Björns Weg aus dem Drogenrausch“ (2006).

Natalie Amiri berichtete u. a. für die Nachrichtensendungen bzw.
die Magazine „Tagesthemen“, „Tagesschau“, „Morgenmagazin“,
„Mittagsmagazin“ sowie die Fernseh- bzw. Hörfunksender Phoenix, Eins
Extra, Deutsche Welle, Deutschlandradio und verschiedene
ARD-Rundfunkanstalten. Seit 1.6.2015 leitet Amiri das ARD-Studio
Teheran.

Der „Katholische Medienpreis wird seit 2003 von der Deutschen
Bischofskonferenz vergeben und soll Journalistinnen und Journalisten
zu qualitäts- und werteorientiertem Journalismus motivieren. Der
Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Fotos unter ARD-foto.de. Infos auch unter
SWR.de/unternehmen/kommunikation/pressemeldungen

Pressekontakt:
Bruno Geiler, Tel.: 07221 929-23273, bruno.geiler@swr.de

veröffentlicht von am 21. Jul 2015. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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