Kasernen zu Hörsälen





Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch, nimmt heute in Köln am bundesweiten Bildungsstreik teil: Sie erklärt:

Die Kanzlerin rief vor Jahren vollmundig die Bildungsrepublik Deutschland aus. Das sollte von Strategie und Konzepten künden. Es ist weder das eine noch das andere. In der Bundesrepublik fehlen rund 50.000 Studienplätze. Wer das Glück hat, an einer Uni oder Hochschule immatrikuliert zu sein, muss Vorlesungen in überfüllten Hörsälen oder Containern ertragen. Lehr- und Forschungsmittel, Ausstattung von Instituten, Praktika ? alles ist chronisch unterfinanziert. In der Bildungsrepublik Deutschland werden falsche Prioritäten gesetzt und das ist belegbar: Der Bundeshaushalt 2012 wird demnächst im Bundestag verabschiedet. Für den Bereich Bildung und Forschung stehen 13 Mrd.

Euro zur Verfügung. Das ist ein Drittel des Budgets mit dem das Bundesministerium der Verteidigung ausgestattet wird. Für Armee, Infrastruktur, Auslandseinsätze der Bundeswehr werden 32 Mrd Euro bewilligt. Wer tatsächlich eine Bildungsoffensive will, muss Reichtum umverteilen. Mein Vorschlag dazu: Kasernen müssen zu Hörsälen werden.

Pressestelle der Partei DIE LINKE
im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin

Pressesprecher: Alexander Fischer
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alexander.fischer@die-linke.de

Stellvertretende Pressesprecherin: Marion Heinrich
Telefon: 030 24009 544, Telefax: 030 24009 220, Mobil: 0171 1970778
marion.heinrich@die-linke.de

veröffentlicht von am 17. Nov 2011. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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