Juwel der Architektur – Grottensaal im Neuen Palais Potsdam wiedereröffnet





Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat am (heutigen) Dienstag nach mehrjährigen Sanierungsarbeiten den Grottensaal im Neuen Palais in Potsdam wiedereröffnet. Grütters erklärte: „Der Grottensaal ist ein Juwel unseres Kulturerbes. In seiner exotischen Anmutung ist er ein ungewöhnlich markantes Zeugnis der preußisch-europäischen Geschichte. Mit der Restaurierung dieses Prachtsaals aus Mitteln des Sonderinvestitionsprogramms werden Bund, Brandenburg und Berlin ihrer Verantwortung für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) mit ihren über 30 Museumsschlössern, zahlreichen historischen Anlagen und mehr als 720 Hektar denkmalgeschützter Gartenanlagen gerecht. Das hat für die Bundesregierung hohe Priorität. Wir sind uns mit den Ländern Brandenburg und Berlin der besonderen Verantwortung bewusst, weiterhin alles zu unternehmen, um dieses eindrucksvolle und geschichtsträchtige Erbe auch für künftige Generationen zu erhalten. Ich werde mich im Bundestag nachdrücklich dafür einsetzen, diese Sonderinvestitionen fortführen und zusammen mit den beiden Ländern ab 2017 ein Nachfolgeprogramm für die nächsten notwendigen Sanierungsmaßnahmen der Stiftung auflegen zu können.“

Die Schlossanlage Neues Palais ist Teil des zum UNESCO-Welterbe gehörenden Schlösser- und Parkensembles von Potsdam-Sanssouci. Der Grottensaal ist neben dem Marmorsaal einer der zentralen Festsäle im Neuen Palais. Seit 2013 wurden beide aufwendig saniert. Das Neue Palais zählt mit seiner vollständig erhaltenen originalen Substanz und Ausstattung zu den wertvollsten Schlossanlagen der Welt.

Die Instandsetzungskosten von insgesamt knapp 5 Millionen Euro für beide Räume werden über das Sonderinvestitionsprogramm für die SPSG finanziert. Mit diesem Programm stehen der SPSG seit 2008 über eine Laufzeit von zehn Jahren insgesamt 155 Millionen Euro für deren Masterplan zur Wiederherstellung ihrer bedeutenden nationalen Kulturdenkmäler zur Verfügung. Die Hälfte davon trägt der Bund, die andere Hälfte stellen die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam.

Der Bund ist neben den Ländern Berlin und Brandenburg Finanzier der Stiftung. Die Kulturstaatsministerin finanziert sie als größte Zuwendungsgeberin jährlich mit rund 15 Millionen Euro.

Weitere Informationen finden Sie unter www.spsg.de.

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veröffentlicht von am 21. Jul 2015. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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