Journalistenpreis „Der lange Atem“ für Reportagereihe vom Irène Bluche im Kulturradio vom rbb (FOTO)





Irène Bluche erhält für ihre Reportagen über die Teenagermutter
Mandy aus Berlin-Hellersdorf und ihren Sohn Jonny, ausgestrahlt im
Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), den ersten Preis
beim Journalistenwettbwerb „Der lange Atem“ des Journalistenverbands
Berlin-Brandenburg (JVBB). Bluche begleitet Mandy seit ihrer
Schwangerschaft, mittlerweile ist Jonny neun Jahre alt. Ein- bis
zweimal im Jahr sendet das rbb Kulturradio ihre Features. Bluche
spricht bei ihren Treffen in Hellersdorf auch mit Erziehern, Lehrern,
Freunden, Therapeuten, Trainern und gibt so differenzierte Einblicke
in die Welt hinter den Statistiken und Schlagzeilen von
Teenagerschwangerschaften.

Laudatorin und Jury-Mitglied Dagmar Rosenfeld, stellvertretende
Chefredakteurin von „Welt/n24“, sagte, Irène Bluche lasse sich nicht
vom Klischee verführen, statt Schablonen biete sie Recherche. Den
journalistischen Anspruch, Beobachterin zu bleiben, erfülle sie dabei
ganz und gar.

rbb-Chefredakteur Christoph Singelnstein: „Wer den Wert und den
Sinn des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erklären möchte, sollte auf
die Beiträge von Irène Bluche verweisen. Sie rückt die Menschen in
den Mittelpunkt, nicht unkritisch, aber mit Empathie, sie führt nicht
vor, aber macht Personen, die sonst nicht im Mittelpunkt stehen,
erkennbar. Wir gratulieren zur Auszeichnung und sind froh, Irène
Bluche im rbb ein Forum bieten zu können.“

Der zweite Preis beim „Langen Atem“ 2017 ging an Kai Biermann, der
für „Zeit online“ untersuchte, was es zum NSA-Untersuchungsausschuss
zu untersuchen gab. Den dritten Preis erhielt Klaus Hillenbrand von
der „tageszeitung“ (taz) für seine Recherchen über die späten
Ermittlungen gegen NS-Verbrecher.

Die Beiträge von Bluche sind im Zeitpunkte-Kulturtermin im rbb
Kulturradio zu hören. Aktueller Teil der Serie: „Liebe, Therapie und
Jugendamt – Alltag bei Teenagermutter Mandy und Sohn“. (https://www.k
ulturradio.de/programm/schema/sendungen/kulturtermin/archiv/20170620_
1904.html)

Den Journalistenpreis „Der lange Atem“ vergab der JVBB zum elften
Mal an Journalistinnen und Journalisten, die „in herausragender Weise
langjährige beharrliche Berichterstattung zu einem gesellschaftlich
relevanten Thema betreiben“. Der Preis ist mit 3.000, 2.000 und 1.000
Euro dotiert.

Der unabhängigen Jury unter dem Vorsitz von Dagmar Engel gehören
acht prominente Journalistinnen und Journalisten an.

Die Verleihung 2017 fand am 14. November vor 250 Gästen aus
Medien, Politik, Wirtschaft und Kultur in der Akademie der Künste am
Pariser Platz statt.

Mehr zu Irène Bluche:
https://www.kulturradio.de/team/team/irene_bluche.html

Pressekontakt:
rbb Presse & Information
justus.demmer (at) rbb-online.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 14. Nov 2017. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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