Jan Delay will sich auch als Vater nichtändern: „Ich werde nicht anfangen, Scheiße das –böse Wort– zu nennen“ (FOTO)





„Bei meiner Tochter ist es gerade so, dass sie sich kaputtlacht,
wenn ich das Wort –Scheiße– sage. An dem Punkt will ich mich aber
auch nicht ändern. Ich werde nicht anfangen, Scheiße das –böse Wort–
zu nennen oder jedes Mal –S-c-h-e-i-s-z-e– zu buchstabieren. Darauf
habe ich keinen Bock“, sagt Jan Delay im Interview mit dem
Frauenmagazin EMOTION (Ausgabe 09/15 ab morgen im Handel,
www.emotion.de). „Ich muss imstande sein, meiner Tochter ehrlich zu
vermitteln, wer ich als Mensch bin, aber auch versuchen, ihr
beizubringen, wann man das Wort verwenden darf und wann nicht“, so
der Musiker.

Trotzdem wirft er mittlerweile einen kritischeren Blick auf seine
Texte. Der Grund dafür sei jedoch nicht, dass er seit 2014 Vater ist.
„Das hat eher etwas mit dem Älterwerden und einem wachsenden
Bewusststein für andere zu tun“, weiß der 39-Jährige. „Mit der
Erfahrung fällt dir dann auf, shit, dir hören ja auch Zwölfjährige
zu, dann glorifiziere ich das Gras eben weniger in den Songs.“

Seine Karriere hat der gebürtige Hamburger von Anfang an aktiv
vorangetrieben. „Ich lag ja nicht im Bett und habe mir einfach
gesagt, ich will Musikstar werden“, so der „Beginner“-Frontmann, der
mit 15 Jahren seine erste Band gründete. „Musik, Hip-Hop war das
Größte für mich. Ich habe es dann einfach gemacht. Wir sind immer
größer geworden, es gab viel zu tun, Geld verdienen, Platten
gemacht… Und die Skrupellosigkeit gehört eben dazu, wenn du diesen
Weg gehst“, weiß Jan Delay, der im Business auch schon mal Freunde
durch Profis ersetzt hat, wenn die Kumpels nicht mitziehen konnten –
beim „next level“.

Der hohe Wiedererkennungswert durch seinen nasalen Stimmklang war
auf dem Weg nach oben wohl auch nicht hinderlich. „Bei Reggae passt
meine Stimme perfekt. Bei härterem Rap wird es schwierig, denn wenn
ich aggressiver singen will, klingt sie angestrengt.“ Ob er seine
Stimme grundsätzlich möge? „Wenn ich nicht ich wäre, könnte ich mir
vorstellen, dass sie mir auf den Sack gehen würde“, verrät Jan
Phillip Eißfeldt – so sein bürgerlicher Name – im EMOTION-Interview
mit Bärbel Schäfer.

EMOTION bietet Inspiration und Impulse für Frauen, die ihr Leben
selbstbestimmt gestalten und sich weiterentwickeln wollen. EMOTION
ist Teil der INSPIRING NETWORK GmbH & Co. KG. Neben dem Frauenmagazin
EMOTION und EMOTION.de gehört dazu auch das Veranstaltungs- und
Weiterbildungsangebot von EMOTION.events sowie die
Philosophie-Zeitschrift HOHE LUFT.

EMOTION erscheint seit November 2009 in der EMOTION Verlag GmbH
mit einer verkauften Auflage von 58.900 Exemplaren (IVW II/2015) zu
einem Copypreis von 4,90 Euro.

Pressekontakt:
Simone Lönker
EMOTION Verlag GmbH
Tel.: 040 / 600 288 772
E-Mail: simone.loenker@emotion.de

veröffentlicht von am 4. Aug 2015. gespeichert unter Musik, Sonstige, Verlag. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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