Institute in Aachen, Bamberg und Jena in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen





en, Bamberg und Jena in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen

Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe ist Zentrum eines Netzwerkes, das die Studien für das Nationale Bildungspanel (National Educational Panel Study, NEPS) durchführt. Das NEPS ermöglicht die Dokumentation und Untersuchung von Bildungsverläufen über den gesamten Lebenslauf. Als Infrastruktureinrichtung stellt es der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft umfassende Längsschnittdaten über Bildungsverläufe in Deutschland bereit. NEPS startete 2009 als interdisziplinäres Konsortium von Instituten, Forschergruppen und Forschern aus ganz Deutschland. Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe ist in Bamberg angesiedelt und eng mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg verbunden.

Das Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V. (IPHT) in Jena erforscht die wissenschaftlichen Grundlagen für photonische Verfahren und Systeme höchster Sensitivität, Effizienz und Auflösung. Gemäß dem Motto „Photonics for Life“ entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daraus maßgeschneiderte Lösungen für Fragestellungen aus den Bereichen Lebens- und Umweltwissenschaften sowie Medizin. Die aus der Forschung gewonnenen Erkenntnisse werden in Verfahren, instrumentelle Konzepte und mitunter auch in Labormuster umgesetzt, um nachhaltig zum Nutzen für Patienten und Verbraucher beizutragen.

Beschlossen wurde ferner die Aufnahme des DWI an der RWTH Aachen e. V., dann als DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien. In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Natur- und Ingenieurwissenschaften werden am DWI neuartige interaktive und funktionale Materialien entwickelt. Einsatz sollen diese Materialien zukünftig unter anderem in der Biomedizintechnik, der Energie- und Ressourcennutzung finden.

Der Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft ging eine positive Stellungnahme durch den Senat der Leibniz-Gemeinschaft, eine Evaluierung durch den Wissenschaftsrat sowie die Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz zur Aufnahme der drei Institute in die Bund-Länder-Finanzierung voraus.

Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der WissenschaftsCampi , mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 17.000 Personen, darunter 7.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,5 Milliarden Euro.

Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft

Christian Walther
Tel.: 030 / 20 60 49 – 42
Mobil: 0173 / 513 56 69
walther@leibniz-gemeinschaft.de

Christoph Herbort-von Loeper
Tel.: 030 / 20 60 49 – 48
Mobil: 0174 / 310 81 74
herbort@leibniz-gemeinschaft.de

veröffentlicht von am 29. Nov 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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