Hillary Clinton: „Als Frau musst Du Dich mehr anstrengen, damit akzeptiert wird, dass du besser bist als nur Durchschnitt.“





US-Ex-Außenministerin Hillary Clinton, 66,
bezeichnet sich selbst als eine überzeugte Feministin. Im Interview
mit dem Magazin BRIGITTE, das am 2. Juli (Heft 15/14) erscheint,
sagte die mögliche Präsidentschaftskandidatin auf die Frage, ob sie
Feministin sei: „Ja, natürlich“. Es sei für sie nicht sehr schwierig
gewesen, diese Position in ihrer Zeit als Außenministerin zu
vertreten. „Nicht für mich. Ich war ja schon dafür bekannt, dass für
mich Frauenrechte Menschenrechte sind.“

Auch sie habe erlebt, dass Frauen in der Politik für Männer eine
Bedrohung sind. Das gelte auch im Geschäftsleben und anderen
gesellschaftlichen Bereichen. „Aber in der Politik ist es besonders
schwer, etwas zu verändern, auch hinsichtlich der Bereitschaft der
Frauen selbst, Führung zu übernehmen.“

Es sei noch immer ein schwerer Kampf für Frauen. „Es gibt 49
Länder, die von Frauen geführt werden oder wurden. Sie alle erlebten
Zweifel, ob sie den Job konnten. Sie mussten wirklich doppelt hart
arbeiten.“ Auch sie habe kämpfen müssen. „Wie jede Frau. Du musst
dich mehr anstrengen, damit akzeptiert wird, dass du besser bist als
nur Durchschnitt.“

Die Lage der Frauen habe sie „zu einem Kernstück der
amerikanischen Außenpolitik gemacht“. Sehr hilfreich sei gewesen,
„immer wieder darauf hinzuweisen, dass die Wirtschaft leidet, wenn
man Frauen ausschließt. Mit dem Argument habe ich die Aufmerksamkeit
der politischen Führer bekommen.“

Über ihre Zeit als Außenministerin sagt Clinton, sie habe auch bei
politischen Entscheidungen auf ihre Intuition geachtet. Auch im Falle
der Erstürmung des Anwesens von Osama Bin Laden 2011. „Ich kannte die
Hinweise zu seinem Aufenthaltsort genau, ich hatte lange darüber
nachgedacht, und ich hatte das Gefühl: Er ist da. Andere sagten auf
Grundlage derselben Hinweise, sie seien nicht sicher. Ich sagte:
Wisst ihr, dieses festungsähnliche Haus, die Leute, die wir gesehen
haben… Ja, ich glaube, er ist da, wir sollten handeln.“

Nicht immer habe man ein so klares Gefühl. „Es ist wie Kaffee
machen: Man muss eine Entscheidung sickern lassen, man weiß nie
genau, wann es fertig ist. Ich habe manche Entscheidung falsch
getroffen. Information und Intuition haben nicht funktioniert. Aber
daraus lernt man.“ Als Fehler sieht sie, die iranische
Protestbewegung 2009 nicht entschiedener unterstützt zu haben.

Über ihre zukünftige Rolle als Großmutter sagte Clinton: „Ich bin
begeistert von der Vorstellung! Ich muss es erleben, bevor ich weiß,
was für ein Typ Großmutter ich sein werde. Es wird für mich und meine
Familie eine tolle Zeit. Ich glaube, Großeltern versorgen ein Kind
mit einem größeren Set an Erfahrungen, so war es bei meiner und Bills
Mutter mit Chelsea. Ich weiß von meinen Freunden, die schon
Großeltern sind, dass es eine wunderbare Zeit im Leben ist, und ich
kann kaum erwarten, daran teilzuhaben.“

Auf die Frage, ob ihre Rolle als Großmutter in ihre politischen
Pläne passe, sagte Clinton, die als wahrscheinlichste Kandidatin der
Demokraten für die nächste Präsidentschaftswahl gehandelt wird: „Das
weiß ich noch nicht. Aber wir werden es sehen.“

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veröffentlicht von am 17. Jun 2014. gespeichert unter Medien/Unterhaltung, Verlag. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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