Gisbert Flüggen: Der „deutsche Wilkie“ mit eigener Webseite





Das Lebenswerk des deutschen Genremalers Gisbert Flüggen, der zu Lebzeiten als der „deutsche Wilkie“ und einer der Besten seiner Zunft galt, ist jetzt in weiten Teilen aufgearbeitet und nachgezeichnet worden. Nach umfangreichen Recherchen haben Nachfahren und Verwandte des Künstlers die Ergebnisse ihrer Arbeit in einer Webseite zusammengefasst, die unter der Adresse www.gisbertflueggen.de aufgerufen werden kann.

Gisbert Flüggen, der am 9. Februar 1811 in Köln geboren wurde, wählte 1832 München zu seinem ständigen Aufenthaltsort, wo er bald zu einem der bekanntesten Künstler aufstieg. Völlig überraschend starb er am 3. September 1859 und fand seine letzte Ruhestätte wie viele Künstler seiner Epoche auf dem Alten Südlichen Friedhof in München.

„Es war zwar ein hartes Stück Arbeit, aber es hat auch sehr, sehr viel Spaß gemacht“, fasst Detlef Untermann, dessen Kommunikationsagentur butterfly communications | die Federführung bei der Konzeption und Umsetzung der Seite hatte, die letzten zwölf Monate zusammen. Manchmal seien sie sich vorgekommen wie Detektive. Neben Untermann und Roland Volk, deren Ururgroßvater Gisbert Flüggen ist, gehören Untermanns Frau Elly sowie Casimir Katz und Jean-Louis Bonnel zu dem Nachfahren-Team, das die Informationen in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen hat.

Dabei gelang es dem Team unter anderem auch, die Geschichte eines Bildes aufzuklären, das lange Zeit als verschollen galt. Bei den Recherchen ergab sich, dass von „Ländlicher Tanz“ sogar zwei Versionen existieren. Eine davon ist als Beutekunst im Staatlichen Kunstmuseum Simferopol auf der Krim in der Ukraine aufgetaucht.

Darüber hinaus sind die Autoren froh, dass trotz zweier Weltkriege fast alle zu den Hauptwerken zählenden Arbeiten visualisiert werden konnten. „Bei den Bildern, zu denen wir nichts finden konnten, hoffen wir, dass sich jetzt Menschen melden, die etwas wissen oder besitzen, und wir die letzten Mosaiksteinchen zusammensetzen können“, sagt Untermann, der solchen Informanten absolute Diskretion zusichert.

„Einen ganz besonderen Dank möchte ich den Mitarbeitern von Museen und anderen Kunsteinrichtungen sagen, die uns in außergewöhnlicher Art und Weise unterstützt haben“, erklärt der Agenturchef weiter. Dazu zählten allen voran die Neue Pinakothek in München, das Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen sowie die Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung in Greiz.

Ansprechpartner:

Nachfahren von Gisbert Flüggen und Verwandte
Jean-Louis Bonnel, Casimir Katz, Detlef Untermann, Elly Untermann und Roland Volk

c/o

butterfly communications |
Detlef Untermann
Baseler Straße 95
12205 Berlin
Telefon: +49.30.84312127
Telefax: +49.30.84312128

kontakt@gisbertflueggen.de
www.gisbertflueggen.de

veröffentlicht von am 12. Jun 2014. gespeichert unter Allgemein, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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