Für immer Dreizehn: TKKG feiert 35-jähriges Jubiläum





Vielen waren sie treue Begleiter in der Kindheit: TKKG, das sind die 13-jährigen Jugendlichen Tim, Karl, Klößchen und Gaby, meist begleitet von Cockerspaniel Oskar. Gemeinsam lösen sie Kriminalfälle, die sich in ihrem unmittelbaren Umfeld ereignen, und stoßen dabei in gefährlichen Situationen auf brutale Gangster, gerissene Mafiosi und bedrohliche Hintermänner.
Angefangen haben ihre Abenteuer als Buchreihe im Jahr 1979. Bis heute sind Publikationen in den verschiedensten Formaten dazu gekommen. Eines der bekanntesten, die Hörspiel-Reihe, wird seit 1981 produziert. Deren 25-jähriges Jubiläum gab vor einigen Jahren für Nicola Ira Liane Günther den Impuls, sich in einer Forschungsarbeit den individuellen und kollektiven Entwicklungen der TKKG-Bande innerhalb eines Vierteljahrhunderts zu widmen.
Auch wenn das Hörspiel selbst ein bisschen jünger ist, gibt doch der „35. Geburtstag“ der TKKG-Bande genug Anlass, die mit „sehr gut“ benotete Studienabschlussarbeit mit dem Titel „25 Jahre Dreizehn. Konstanz und Wandel stereotyper Rollenbilder über Jugendliche. Das Beispiel TKKG“ als Publikation allen Interessierten zugänglich zu machen.
Auf der Grundlage einer detaillierten Analyse der Hörspiel-Folgen aus den Produktionsjahren 1981-2006 zeigt die Autorin die Rollenverteilung der TKKG-Mitglieder sowohl gruppenintern, als auch im Vergleich mit Nebenfiguren und den realweltlichen Dreizehnjährigen. Hauptaugenmerk liegt dabei zum einen auf dem hieraus abzulesenden Werte- und Normengefüge des „TKKG-Universums“, zum anderen auf den hierfür aktivierten Stereotypen und schließlich auf der Entwicklung bzw. Stagnation beider Komplexe im Verlauf von 25 Jahren. Sowohl notwendigerweise als auch explizit findet ein Abgleich mit den parallelen realweltlichen Zuständen und Entwicklungen statt. Angesprochen werden außerdem pädagogische Aspekte der Mediennutzung sowie Überlegungen zu weiterführenden Untersuchungen der Kinder- und Jugend-Krimireihe „Ein Fall für TKKG“.

Das Buch eignet sich nicht nur für ein Fachpublikum aus den pädagogischen und/oder medienwissenschaftlichen Bereichen, sondern kann auch dem „ganz normalen“ TKKG-Hörer beispielreiche und unterhaltsame Klarsicht auf diese Helden der Kindheit verschaffen.
Die Autorin Nicola Ira Liane Günther hat Sozialwissenschaften und Medien und Kommunikation in Göttingen und Passau studiert. Die Studienschwerpunkte bildeten die Bereiche Soziologie, Medienpädagogik und Medienphilologie. „25 Jahre 13 – Konstanz und Wandel stereotypischer Rollenbilder über Jugendliche“ diente als Abschlussarbeit im Studiengang B.A. Medien und Kommunikation der Universität Passau im Jahr 2008.

ISBN: 978-3-9816435-2-7

veröffentlicht von am 12. Jun 2014. gespeichert unter Literatur. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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