Fotos unterwegs sichern





Insbesondere auf längeren Reisen ist es sinnvoll, seine wertvollen Fotos auf einem zusätzlichen Speichermedium zu sichern. WLAN-Datenadapter, sogenannte Image Tanks, Tablets, Netbooks oder zusätzliche Speicherkarten dienen als mobile Speicherlösungen. Die Vor- und Nachteile solcher Lösungen stellt c–t Digitale Fotografie in seiner aktuellen Ausgabe 4/2014 vor.
Für Reisen werden meistens Lösungen gesucht, die leicht und kompakt sind und möglichst unabhängig von einer komfortablen Infrastruktur zuverlässig funktionieren. Sich mit ausreichenden Speicherkarten und noch der ein oder anderen Reservekarte einzudecken, kann schnell sehr kostspielig werden. Eine günstigere Lösung ist es, sich Kopien auf eine externe Festplatte anzufertigen. Solche 2,5-Festplatten mit 1 TByte Speicherplatz kosten um 60 Euro, also so viel wie eine schnelle 64-GByte-SD-Karte. Um seine Daten von der SD-Karte auf eine externe Festplatte zu übertragen, kommen Tablets und auch einige Smartphones mit „USB-On-The-Go“ in Frage, deren USB-Port sich auch als Hub zum Anschluss externer Geräte nutzen lässt. „Hier ist jedoch Vorsicht geboten“, sagt Redakteur Peter Nonhoff-Arps, „denn nicht alle Hersteller unterstützen die OTG-Option. Das Medion Lifetab 7852 akzeptiert zwar externe Festplatten am USB-OTG, verweigerte im Test aber das Backup von Bildern.“ c–t Digitale Fotografie rät, vor einer Reise selbst Tests mit dem vorhandenen Equipment anzustellen.
Aber auch ohne OTG kann man unterwegs seine Bilder sichern: Als brauchbar haben sich im Test auch WLAN-Datenleser oder eine WLAN-Festplatte gezeigt. Besonders positiv sticht der Intenso Data-Reader hervor: 4 GByte ließen sich per App innerhalb von 23 Minuten auf eine externe Festplatte übertragen. Etwas zickiger entpuppte sich der Hama-Datenleser. Wer nur eine Lösung für ein schnelles sicheres Foto-Backup sucht, ist mit einem Image-Tank, wie dem Nexto ND2901 ab 250 Euro, gut versorgt. Diese Geräte besitzen lediglich eine große Festplatte für die Daten, einen Kartenleser, ein kleines Display für das Bedienmenü und einen Akku für einen netzunabhängigen Betrieb. Eine Bearbeitung der Bilder ist nicht möglich.
Eine einfache und komfortable, aber auch gewichtige Lösung sind Netbooks für etwa 300 Euro, insbesondere wenn eine ausreichend große Festplatte bereits integriert ist. Eindeutiger Vorteil ist der vollwertige Rechner, der einem im Urlaub, unter anderem zum Sichten, Bearbeiten und Verschicken der Bilder, zur Verfügung steht.
c–t Digitale Fotografie 4/2014 ist ab sofort unter www.heise-shop.de sowie als iPad-Ausgabe erhältlich und kostet 9,90 Euro. Im Zeitschriftenhandel liegt das Heft ab Montag, den 23. Juni.

veröffentlicht von am 19. Jun 2014. gespeichert unter Medien/Unterhaltung, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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