„Es fliegt was in der Luft…“: Der WDR 5-Thementagüber Drohnen am 11. Juni 2015





Ob Terrorbekämpfung, Katastrophen- und Umweltschutz oder die Suche
nach Vermissten: Längst gehören Drohnen wie selbstverständlich zu
Militär- oder Rettungseinsätzen. Und auch in der Zivilgesellschaft
wächst das Interesse an den Fluggeräten, deren Potenzial noch längst
nicht ausgeschöpft ist.

So könnten Drohnen in naher Zukunft den Paket- und Pizzaboten
ersetzen. Doch was bedeutet das für uns? Wer regelt den Luftraum,
wenn bald immer mehr Drohnen über unseren Köpfen schwirren? Wer kommt
für die Kosten bei Unfällen oder bei Warenverlust auf? Wer
garantiert, dass die Privatsphäre geschützt bleibt? Antworten auf
diese und weitere Fragen gibt der WDR 5-Thementag „Es fliegt was in
der Luft“ am 11. Juni.

Während sich hierzulande Bürgerinnen und Bürger Sorgen machen, dass
durch Drohnen ihre Privatsphäre bedroht wird, gehört das für die
Menschen im Norden Pakistans bereits zum Alltag. Die Bergregion
Waziristan gilt als Hochburg der Taliban und steht seit Jahren unter
ständiger Beobachtung durch US-Drohnen. Das „Morgenecho“ (6.05 Uhr)
war vor Ort und berichtet in der Reportage „Leben im Schatten der
Drohne“ darüber, wie sehr die Zivilgesellschaft unter den psychischen
Folgen der ständigen Überwachung leidet.

Am Vormittag geht „Neugier genügt“ (10.05 Uhr) der Frage nach, ob uns
auch in Deutschland „die volle Drohnung“ erwartet. Denn ob
Paketlieferung, spektakuläre TV-Aufnahmen oder Vermissten-Suche per
Wärmebildkamera: In der Drohnen-Technologie steckt viel Potenzial.
Allerdings sind auch die Risiken nicht zu unterschätzen.

Doch nicht nur das Militär und große Konzerne setzen auf Drohnen.
Auch immer mehr Privatpersonen leisten sich so ein teures
„Spielzeug“. Das WDR 5-Landesmagazin „Westblick“ (17.05 Uhr) schaut
hinter die Faszination der Drohnen und erklärt, was man mit ihnen
darf und was nicht.

Am Abend fragt dann „Politikum“ (19.05 Uhr) unter dem Titel „Die
deutsche Mitschuld: Ramstein und die Drohnen der USA“, inwieweit
Deutschland bei der Tötung von Terroristen mittels Drohnen
mitverantwortlich ist. Denn Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher
Zeitung haben gezeigt, dass der US-Luftwaffenstützpunkt im
rheinland-pfälzischen Ramstein bei der völkerrechtlich umstrittenen
Terrorbekämpfung durch die USA eine wichtige Rolle spielt.

Zum Abschluss des WDR 5-Thementages besucht „Spaß 5“ (23.05 Uhr) die
Drohnen-Aufzuchtstation in Drolshagen, wo sich junge Drohnen zu
fliegenden Alleskönnern ausbilden lassen. Außerdem kommen
Kabarettisten und Satiriker zu Wort, die unter anderem von der
amerikanischen Drohnen-Messe und von einem Testflug über Berlin
berichten.

Weitere Details zu den einzelnen Sendungen finden Sie in der WDR
Presselounge unter www.presse.wdr.de

Fotos unter ARD-Foto.de

Pressekontakt:
Uwe-Jens Lindner
WDR Presse und Information
Telefon 0221 2207123
uwe-jens.lindner@wdr.de

veröffentlicht von am 8. Jun 2015. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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