Ehe „light“: „plan b“ im ZDFüber „einfaches Heiraten“ (FOTO)





Heiraten kann in Deutschland kompliziert sein – und bei einer
Scheidung wird es oft teuer. Doch muss das so sein? „plan b“ im ZDF
nimmt am Samstag, 11. November 2017, 17.35 Uhr, die „Ehe –light–“ in
den Blick – „die etwas andere Art zu heiraten“.

In Frankreich ist das „einfache Heiraten“ bereits möglich. Der
„plan b“-Film von Utta Seidenspinner und Christian Bock berichtet
über Georgia und Clément, die sich für die „Ehe –light–“ entschieden
haben – sie wollten ihre Liebe „offiziell machen“, aber nicht
heiraten. Das Wichtigste ist in einem Vertrag geregelt, der jederzeit
einseitig gekündigt werden kann. Fast jeder zweite Franzose, der sich
formal bindet, wählt inzwischen den Vertragsweg, den so genannten
„Pacs“ (Pacte civil de solidarité). Georgia, gebürtige
Neuseeländerin, erhält dadurch ein Aufenthaltsrecht in Frankreich.
Das Paar hat aber auch noch andere Vorteile, zum Beispiel bei der
Steuer. Gegenüber dem Staat oder auch in Krankenhäusern sind die
beiden nun als Paar anerkannt. Im Unterschied zur bürgerlichen Ehe
kann der „Pacs“ aber unbürokratisch aufgelöst werden, ohne
schwerfälliges Scheidungsrecht samt Anwaltszwang. Das Erstaunliche:
Es trennen sich weitaus weniger „Pacs“-Paare als konventionell
Verheiratete.

Deutschlands Eherecht birgt viele rechtliche Fußangeln. Das merken
viele erst, wenn sie sich trennen wollen – und das sind nicht wenige:
Laut statistischen Angaben werden zirka 40 Prozent aller Ehen
geschieden. Allerdings steht der Schutz der Ehe im Grundgesetz und
eine Alternative zur Ehe dementsprechend nicht auf der Agenda. Dabei
könnte es sein, dass der europäische Gerichtshof für Menschenrechte
bald über die Zukunft der Ehe entscheidet. Am Straßburger Gericht
liegt eine Klage von Helga Ratzenböck und Martin Seydl aus
Österreich. Beide ziehen eine eingetragene Partnerschaft, ähnlich dem
„Pacs“ in Frankreich, der Heirat vor. In der Alpenrepublik dürfen das
aber nur Homosexuelle. „Das ist uns gegenüber diskriminierend“,
meinen Ratzenböck und Seydl. Beide erhoffen sich vom Richterspruch
ein europaweites „Zwei-Modelle-System“ – und vielleicht eine „Ehe
–light–“ für alle.

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veröffentlicht von am 8. Nov 2017. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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